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    Bertikow – Pasewalk

    Bertikow – Pasewalk

    etwa 32 km | Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern | 50Hertz

    Planfeststellung
    abgeschlossen imQ4 2021


    Verlauf

    Die geplante Frei­leitung soll die Umspann­werke Bertikow in Branden­burg und Pase­walk in Mecklen­burg-Vor­pommern verbinden. Auf dieser Strecke be­treibt der Vorhaben­träger 50Hertz bereits eine Hoch­spannungs­leitung aus den 1950er-Jahren mit 220 kV. Diese soll nach In­betrieb­nahme der neuen, leistungs­fähigeren 380-kV-Leitung zurück­gebaut werden. Der fest­gelegte Trassen­korridor verläuft über­wiegend ge­bündelt mit der A 20.

    Not­wendig ist das Vor­haben, da die Lei­stung der Er­neuerbare-Energien-Anlagen in den Re­gionen Ucker­mark und Vor­pommern in den kommenden Jahren deutlich ansteigen wird. Die der­zeitige Über­tragungs­kapazität reicht nicht aus, um dem Über­tragungs­bedarf der künftig an Land und auf See erzeugten Wind­energie nach­kommen zu können. Darüber hinaus kann auch kon­ventionell erzeugter Strom über die geplante Leitung trans­portiert werden.

    Das Vor­haben 11 ist bereits seit der ersten Fassung von 2013 Bestand­teil des Bundes­bedarfs­plans.

    Steckbrief

    Vorhabenträger

    50Hertz

    Zuständigkeit

    Bundesnetzagentur

    Länder

    Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

    technische Daten

    Wechselstrom, 380 kV

    Typ

    Ersatzneubau, Neubau in neuer Trasse

    Kennzeichnungen

    länderübergreifend

    Länge

    etwa 32 km

    Verfahrensschritte und Dokumente

    Stand: 15. Oktober 2021

    Der Vorhaben­träger 50Hertz hat am 30. März 2019 einen Antrag auf Plan­feststellungs­beschluss gestellt. Dieser enthält einen Vor­schlag für den be­absichtigten Trassen­verlauf sowie An­gaben über in Frage kommende Alter­nativen.

    Die Bundesnetz­agentur hat am 5. Juni 2019 in Templin eine Antrags­konferenz durchgeführt. Teil­nehmen konnten neben dem Vorhaben­träger die be­troffenen Träger öffent­licher Be­lange, aner­kannte Umwelt­vereinigungen sowie die interessierte Öffentlich­keit. Themen waren unter anderem Gegen­stand, Umfang und Methoden der Umwelt­verträglichkeits­prüfung sowie sonstige für die Plan­fest­stellung erhebliche Fragen. Die auf der Antrags­konferenz ein­geholten Infor­mationen ermöglichen es der Bundesnetz­agentur, einen Unter­suchungs­rahmen festzulegen.

    Auf Grund­lage der Ergeb­nisse der Antrags­konferenz hat die Bundesnetz­agentur am 25. Juli 2019 einen Untersuchungs­rahmen für die Plan­fest­stellung festgelegt. Sie gibt damit den Inhalt des Plans und der weiteren Unterlagen vor, die der Vorhaben­träger vorzulegen hat.

    Die Bundes­netz­agentur hat die Träger öffentlicher Belange, die von dem Vor­haben berührt sind, aufgefordert, zum ein­gereichten Plan Stellung zu nehmen. Darüber hinaus konnten anerkannte Umwelt­vereinigungen sowie Personen, deren Belange durch das Vor­haben berührt werden, vom 26. Oktober bis zum 28. Dezember 2020 Ein­wendungen gegen den Plan erheben. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden gemäß § 3 des Planungs­sicherstellungs­gesetzes (PlanSiG) die Unter­lagen ausschließlich im Internet veröffentlicht.

    Antrag auf Planänderung

    Der Vorhaben­träger hat am 21. Februar 2021 einen Antrag auf Änderung des bereits ausgelegten Plans und der Unter­lagen gestellt. Die betroffenen Behörden, Vereini­gungen und Dritte, die erst­malig oder stärker als bisher berührt werden, werden von der Bundes­netz­agentur individuell angeschrieben und über die Möglich­keit der Stellung­nahme bzw. Einwendung informiert.

    Aufgrund der Corona-Pandemie führt die Bundes­netz­agentur den Erörterungs­termin als Online-Konsultation gemäß § 5 des Planungs­sicherstellungs­gesetzes (PlanSiG) durch. Im Zeitraum vom 14. Juni bis zum 13. Juli 2021 haben die Teilnahme­berechtigten Gelegenheit, sich schriftlich oder elektronisch zu äußern. Zur Teil­nahme berechtigt sind der Vorhaben­träger, die Träger öffentlicher Belange und diejenigen, die Einwendungen erhoben oder Stellung­nahmen abgegeben haben. Sie werden von der Bundes­netz­agentur angeschrieben und über die weiteren Details informiert.

    Die Bundes­netz­agentur hat am 15. Oktober 2021 die vom Vorhaben­träger 50Hertz beantragte Trasse plan­festgestellt. Der Plan­feststellungs­beschluss wird gemäß § 24 Abs. 3 NABEG öffentlich ausgelegt. Ort und Zeit der Auslegung werden zeitnah in den örtlichen Tages­zeitungen, im Amts­blatt der Bundes­netzagentur sowie an dieser Stelle bekannt gemacht.

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