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    Bertikow – Pasewalk

    Bertikow – Pasewalk

    etwa 32 km | Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern | 50Hertz

    Planfeststellung
    seit Q1 2019


    Verlauf

    Die geplante Freileitung soll die Umspannwerke Bertikow in Brandenburg und Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern verbinden. Auf dieser Strecke betreibt der Vorhabenträger 50Hertz bereits eine Hochspannungs­leitung aus den 1950er-Jahren mit 220 kV. Diese soll nach Inbetriebnahme der neuen, leistungsfähigeren 380-kV-Leitung zurückgebaut werden. Der festgelegte Trassenkorridor verläuft überwiegend gebündelt mit der A 20.

    Notwendig ist das Vorhaben, da die Leistung der Erneuerbare-Energien-Anlagen in den Regionen Ucker­mark und Vorpommern in den kommenden Jahren deutlich ansteigen wird. Die derzeitige Übertragungs­kapazität reicht nicht aus, um dem Übertragungsbedarf der künftig an Land und auf See erzeugten Windenergie nachkommen zu können. Darüber hinaus kann auch konventionell erzeugter Strom über die geplante Leitung transportiert werden.

    Das Vorhaben 11 ist bereits seit der ersten Fassung von 2013 Bestandteil des Bundes­bedarfsplans.

    Steckbrief

    Vorhabenträger

    50Hertz

    Zuständigkeit

    Bundesnetzagentur

    Länder

    Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

    technische Daten

    Wechselstrom, 380 kV

    Typ

    Ersatzneubau, Neubau in neuer Trasse

    Kennzeichnungen

    länderübergreifend

    Länge

    etwa 32 km

    Verfahrensschritte und Dokumente

    Stand: 26. Oktober 2020

    Die Bundesnetzagentur hat am 5. Juni 2019 in Templin eine Antragskonferenz. Teilnehmen konnten neben dem Vorhabenträger die betroffenen Träger öffentlicher Belange, anerkannte Umweltvereinigungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Themen waren unter anderem Gegenstand, Umfang und Methoden der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie sonstige für die Planfeststellung erhebliche Fragen. Die auf der Antragskonferenz eingeholten Informationen ermöglichen es der Bundesnetzagentur, einen Untersuchungsrahmen festzulegen.

    Auf Grundlage der Ergebnisse der Antragskonferenz hat die Bundesnetzagentur am 25. Juli 2019 einen Untersuchungsrahmen für die Planfeststellung festgelegt. Sie gibt damit den Inhalt des Plans und der weiteren Unterlagen vor, die der Vorhabenträger vorzulegen hat.

    Die Bundesnetzagentur hat die Träger öffentlicher Belange, die von dem Vorhaben berührt sind, aufgefordert, zum eingereichten Plan Stellung zu nehmen. Darüber hinaus konnten anerkannte Umweltvereinigungen sowie Personen, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden, vom 26. Oktober bis zum 28. Dezember 2020 Einwendungen gegen den Plan erheben. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden gemäß § 3 des Planungssicherstellungsgesetzes (PlanSiG) die Unterlagen ausschließlich im Internet veröffentlicht.

    Erörterungstermin (§ 22 NABEG)
    Planfeststellungsbeschluss (§ 24 NABEG)

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