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    Osterath – Philippsburg (Ultranet)

    Weißenthurm – Riedstadt (Abschnitt D)

    etwa 110 km | Hessen, Rheinland-Pfalz | Amprion

    Abschnitt D

    Bundesfachplanung
    seit Q4 2015


    Verlauf

    Der Abschnitt zwischen Weißenthurm in Rheinland-Pfalz und Riedstadt in Hessen ist ein Teil­stück des Vorhabens 2 (Ultranet). Er liegt innerhalb der Regel­zone des Übertragungs­netz­betreibers Amprion.

    Der vorgeschlagene Korridor beginnt im Kreis Mayen-Koblenz in der Gemeinde Kettig und führt in südöstlicher Richtung in den Kreis Koblenz. Nördlich der Stadt Koblenz quert der Trassenkorridor den Rhein und verläuft weiter in ost-südöstlicher Richtung nochmals durch den Landkreis Mayen-Koblenz, durch den südlichen Wester­wald­kreis, den Rhein-Lahn-Kreis und erneut durch den Westerwaldkreis. Dann verläuft er erneut im Rhein-Lahn-Kreis, für neun Kilometer in südöstlicher Richtung und ab Wasenbach für acht Kilometer in östlicher Richtung.

    Bei Netzbach verlässt der Trassenkorridor Rheinland-Pfalz und führt in den Kreis Limburg-Weilburg in Hessen. Nach drei Kilometern knickt er bei Kirberg in süd­östlicher Richtung ab und verläuft noch weitere vier Kilometer durch den Kreis. Der dann folgende Rheingau-Taunus-Kreis wird über die Länge von 18 Kilometern vollständig von Nord nach Süd durch­quert, wobei der Trassenkorridor Wall­raben­stein östlich und Idstein sowie Niedernhausen westlich liegen lässt. Im anschließenden Main-Taunus-Kreis verläuft der Korridor weiter für etwa 14 Kilo­meter in südlicher Richtung. Südwestlich von Hofheim am Taunus findet dann für sechs Kilometer ein Richtungswechsel nach Südwesten statt, um dann östlich von Hochheim am Main wieder nach Süden zu schwenken. Nach drei Kilometern führt der Trassen­korridor in den Landkreis Groß-Gerau. Auf 17 Kilometern Länge führt er östlich von Bischofsheim und westlich von Groß-Gerau mit leichten Ver­schwenkungen weiter nach Süden.

    Auf der Gemeindegrenze zwischen Groß-Gerau und Riedstadt endet der Abschnitt. Innerhalb des vor­geschlagenen Trassenkorridors kann die Strecke nach Ein­schätzung des Vorhabenträgers überwiegend mit nur geringfügigen Umbau­maßnahmen umgesetzt werden.

    Steckbrief

    Vorhabenträger

    Amprion

    Zuständigkeit

    Bundesnetzagentur

    Länder

    Hessen, Rheinland-Pfalz

    technische Daten

    Gleichstrom (2 GW), 380 kV

    Typ

    Umbeseilung

    Kennzeichnungen

    HGÜ-Pilotprojekt
    länderübergreifend

    Vorhaben von gemeinsamem Interesse (PCI)

    Länge

    etwa 110 km

    Verfahrensschritte und Dokumente

    Stand: 14. Dezember 2020

    Die Bundesnetzagentur hat am 23. Februar 2016 in Mainz eine Antragskonferenz für den Abschnitt durchgeführt. Teilnehmen konnten neben dem Vorhabenträger die betroffenen Träger öffentlicher Belange, anerkannte Umweltvereinigungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Auf der Antragskonferenz wurden Informationen zur Umwelt- und Raumverträglichkeit des vorgeschlagenen Trassenkorridors sowie zu möglichen Alternativen gesammelt und erörtert. Diese Informationen ermöglichen es der Bundesnetzagentur, einen Untersuchungsrahmen festzulegen.

    Auf Grundlage der Ergebnisse der Antragskonferenz hat die Bundesnetzagentur am 24. Juni 2016 einen Untersuchungsrahmen für die Bundesfachplanung festgelegt. Sie gibt damit unter anderem den Inhalt und den Umfang der Unterlagen vor, die der Vorhabenträger für die raumordnerische Beurteilung und die Strategische Umweltprüfung der Trassenkorridore vorzulegen hat.

    Die Unterlagen nach § 8 NABEG lagen vom 21. Juni bis zum 20. Juli 2018 öffentlich aus. Im Anschluss hatte die Öffentlichkeit noch bis zum 20. August 2018 die Möglichkeit, sich zu den Trassenkorridoren zu äußern.

    Die Bundesnetzagentur hat bei einem nichtöffentlichen Erörterungstermin die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und Stellungnahmen diskutiert. Teilnahmeberechtigt waren der Vorhabenträger, die Träger öffentlicher Belange und diejenigen, die Einwendungen erhoben oder Stellungnahmen abgegeben haben. Der Erörterungstermin war vom 2. bis zum 6. September 2019 in Limburg.

    Im Zuge der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung sowie des Erörterungstermins haben die Beteiligten weitere Hinweise und Alternativvorschläge eingereicht, aus denen die Bundesnetzagentur Prüfaufträge für den Vorhabenträger abgeleitet hat. Der Vorhabenträger hat daraufhin für verschiedene Korridoralternativen und -anpassungen Unterlagen erstellt, die für die raumordnerische Beurteilung und die Strategische Umweltprüfung der Trassenkorridore erforderlich sind. Die Alternativen befinden sich auf dem Gebiet der Gemeinden Niedernhausen, Idstein und Eppstein, die Anpassungen auf dem Gebiet der Städte und Gemeinden Cramberg, Hünfelden, Hünstetten, Idstein, Eppstein und Hofheim. Die Unterlagen wurden aufgrund der Corona-Pandemie gemäß § 3 des Planungssicherstellungsgesetzes (PlanSiG) ausschließlich im Internet veröffentlicht. Die Öffentlichkeit hatte bis zum 2. November 2020 die Möglichkeit, sich zu den Alternativen und Trassenkorridoranpassungen zu äußern.

    Termine und Meldungen

    frist 31.08.-02.11.2020
    BBPlG 02 Abschnitt D
    Bundesfachplanung

    Nachbeteiligung zu den BFP-Unterlagen für Vorhaben 2, Abschnitt D (Alternativen)

    zur Verfahrens-Detailseite

    frist 31.08.-02.11.2020
    BBPlG 02 Abschnitt D
    Bundesfachplanung

    Nachbeteiligung zu den BFP-Unterlagen für Vorhaben 2, Abschnitt D (Trassen­korridor­anpassungen)

    zur Verfahrens-Detailseite

    veranstaltung 02.-06.09.2019
    BBPlG 02 Abschnitt D
    Bundesfachplanung
    veranstaltung 23.02.2016
    BBPlG 02 Abschnitt D
    Bundesfachplanung

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