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    Pfatter – A 92 bei Isar

    Konverterbereich Isar

    Klein Rogahn – Isar (SuedOstLink)

    Konverterbereich Isar (Abschnitt D3b)

    etwa 2 km | Bayern | TenneT

    Abschnitt D3b

    Bundesfachplanung
    entfällt

    Bau

    Inbetriebnahme

    Planfeststellung
    seit Q3 2021

    möglicher Trassenverlauf des Abschnitts Konverterbereich Isar des BBPlG-Vorhabens 5
    Status

    Plan und Unterlagen

    Anhörungsverfahren

    Erörterungstermin

    Planfeststellungsbeschluss


    Verlauf

    Der Abschnitt ist Teil des Vorhabens 5a. Es handelt sich um dieselbe Vorschlags­trasse, die für den Abschnitt D3b des Vorhabens 5 beantragt wurde. Nähere Infor­mationen dazu finden Sie auf der Vorhaben­seite des Vorhabens 5a.

    Der Abschnitt D3b beginnt unmittelbar südlich der A 92. Die vorge­schlagene Gleichstrom-Erdkabel-Leitung verläuft zunächst parallel zur Auto­bahn und erreicht einen eben­falls an die A 92 angrenzenden Konverter­standort. Die für die Anbindung an den Netz­verknüpfungs­punkt erforderlichen Wechselstrom-Leitungen können als Erdkabel oder als Frei­leitung ausgeführt werden. Sie verlassen den Konverter­standort im Süden und streben anschließend auf den Netz­verknüpfungs­punkt zu. Dabei umgehen sie die vor­handenen Siedlungs­bereiche und queren die vorhandenen Verkehrs­infrastrukturen und Landschafts­elemente.

    Steckbrief

    Vorhabenträger

    TenneT

    Zuständigkeit

    Bundesnetzagentur

    Länder

    Bayern

    technische Daten

    Gleichstrom (2 GW), 525 kV

    Typ

    Neubau in neuer Trasse

    Kennzeichnungen

    Verzicht auf Bundesfachplanung (Bestandteil Landkreis Börde – Isar)
    Erdkabel
    HGÜ-Pilotprojekt
    länderübergreifend

    Länge

    etwa 2 km

    Verfahrensschritte und Dokumente

    Stand: 18. Oktober 2021

    Der Vorhaben­träger TenneT hat zeitgleich mit dem Antrag auf Planfest­stellungs­beschluss für den Abschnitt D3b des Bestand­teils Landkreis Börde – Isar eine einheitliche Entscheidung gemäß § 26 Netzausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) für den Abschnitt D3b der Vorhaben 5 und 5a beantragt. Die Bundesnetzagentur wird das Vorhaben 5a in die Planfest­stellung für das Vorhaben 5 einbeziehen und für das Vorhaben 5a Antrags­konferenzen durch­führen und auf deren Grund­lage die jeweiligen Untersuchungs­rahmen erlassen. Für die Einreichung der Unter­lagen nach § 21 NABEG ist die Erstellung gemein­samer Unterlagen für das Vorhaben 5 und 5a durch den Vorhaben­träger vorgesehen. Gemäß § 18 Absatz 3a NABEG ist bei Einbe­ziehung von Erdkabeln nach § 26 Satz 2 NABEG der durch die Bundesfach­planung bestimmte Trassen­korridor des Vorhabens im Sinne von § 2 Absatz 3, 5 und 6 des Bundesbedarfsplan­gesetzes zu beachten. Das heißt für das Vorhaben 5a, dass der Trassen­korridor, der in der Bundesfach­planung für das Vorhaben 5 durch die Bundes­netzagentur festgelegt wurde, zu beachten ist. Eine Prüfung in Frage kommender Alter­nativen ist für den beabsichtigten Verlauf der Trasse auf diesen Trassen­korridor beschränkt. Eine Prüfung außerhalb dieses Trassen­korridors ist nur aus zwingenden Gründen durch­zuführen. Sie ist insbesondere dann erforderlich, wenn die Leerrohre oder die Erdkabel einzeln oder im Zusammen­wirken mit dem Vorhaben nach § 34 Absatz 2 des Bundesnatur­schutzgesetzes (BNatSchG) unzulässig wären oder gegen die Verbote des § 44 Absatz 1 auch in Verbindung mit Absatz 5 des BNatSchG verstoßen würden.

    Der Vorhaben­träger TenneT hat am 9. Juli 2021 einen Antrag auf Planfest­stellungs­beschluss gestellt. Dieser enthält einen Vorschlag für den beabsichtigten Trassen­verlauf sowie Angaben über in Frage kommende Alter­nativen.

    Rückstellung der Konvertersuchräume 2 und 4-Nord

    Am 23. Juli 2021 hat die Bundes­netz­agentur nach aktueller Erkenntnis­lage die Einschätzung des Vorhaben­trägers bestätigt, die Konverter­standort­suchräume 2 und 4-Nord in den weiteren Unter­suchungen in Bezug zu Vorhaben 5a nicht weiter als ernsthaft in Betracht kommende Alternativen zu berücksichtigen.

    Eine formelle Entscheidung über den Konverterstandort trifft die Bundesnetzagentur erst im Planfeststellungsbeschluss.

    Aufgrund der Corona-Pandemie führt die Bundes­netz­agentur anstelle einer Antrags­konferenz für die betroffenen Träger öffent­licher Belange, die anerkannten Umwelt­vereinigungen sowie die interessierte Öffent­lichkeit ein schriftliches Verfahren gemäß § 5 des Planungs­sicherstellungs­gesetzes (PlanSiG) durch. Sie können zu Gegenstand, Umfang und Methoden der Umweltverträglich­keitsprüfung sowie zu sonstigen für die Planfeststellung erheblichen Fragen Stellung nehmen. Die damit gewonnenen Informationen ermöglichen es der Bundesnetzagentur, einen Untersuchungsrahmen festzulegen.

    Sie können für Ihre Stellung­nahme bis zum 27. August 2021 das Onlineformular nutzen oder sich per E-Mail oder Brief an uns wenden. Bitte beachten Sie dazu die folgende Bekannt­machung und die Information zum Datenschutz.

    Auf Grundlage der Ergebnisse der Antragskonferenz hat die Bundesnetzagentur am 18. Oktober 2021 einen Untersuchungsrahmen für die Planfeststellung festgelegt. Sie gibt damit den Inhalt des Plans und der weiteren Unterlagen vor, die der Vorhabenträger vorzulegen hat.

    Plan und Unterlagen (§ 21 NABEG)
    Anhörungsverfahren (§ 22 NABEG)
    Erörterungstermin (§ 22 NABEG)
    Planfeststellungsbeschluss (§ 24 NABEG)

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