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    NeuConnect

    H2Vorhabendetails

    Bei dem Vorhaben von gemein­samem Interesse (PCI) handelt es sich um eine grenz­überschreitende HGÜ-Stromleitung zwischen Deutschland und Groß­britannien. Dieser sogenannte Inter­konnektor soll vom geplanten Umspann­werk Isle of Grain in der Nähe von London zum Umspann­werk Fedder­warden in Wilhelms­haven verlaufen. Dabei soll eine Über­tragungs­kapazität von 1,4 Gigawatt bereitgestellt werden. Insgesamt ist für die Strom­leitung eine Länge von circa 700 km eingeplant. Die Länge des deutschen Teils der Leitung beträgt circa 190 km. In der Nordsee ist die Leitung von dem Vorhaben­träger (NeuConnect Deutschland GmbH) als Untersee­kabel und auf der deutschen Landseite als Erdkabel geplant. Die Gesamt­inbetrieb­nahme ist für das Jahr 2024 vorgesehen.


    Für das Vorhaben sind auf deutscher Seite insgesamt vier Verwaltungs­verfahren durchzuführen. Für die Genehmigungs­verfahren hinsichtlich des Abschnitts in der aus­schließ­lichen Wirtschafts­zone sind das Bundesamt für See­schiff­fahrt und Hydro­graphie (BSH) und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen (LBEG) zuständig. Für das Plan­feststellungs­verfahren des Abschnitts auf dem Festland und im Küstenmeer ist die Nieder­sächsische Landes­behörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) zuständig. Das Genehmigungs­verfahren für die Stromrichter­station liegt in der Zuständigkeit des Staatlichen Gewerbe­aufsichtsamt Oldenburg.
    Da das Vorhaben von gemein­samem Interesse ist, gelten die Vorgaben der TEN-E-Verordnung zur Erteilung von Genehmigungen und Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Bundes­netzagentur ist als One-Stop-Shop zuständig für die Erleichterung und Koor­dinierung des Genehmigungs­verfahrens nach der TEN-E-Verordnung.


    Am 17. Dezember 2020 hat der Vorhabenträger die ausführliche Vorhaben­beschreibung nach Art. 10 Absatz 1 TEN-E-Verordnung bei der Bundes­netzagentur eingereicht. Die Bundes­netzagentur prüft nun gemeinsam mit den für die nationalen Verwaltungs­verfahren zuständigen Behörden, ob das Vorhaben reif für den Beginn des Genehmigungs­verfahrens ist.

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