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    Umweltbericht

    Die neuen Ausbaumaßnahmen aus dem Netzentwicklungsplan bringen in der Umsetzung Auswirkungen auf die Umwelt mit sich. Welche Umweltbelastungen das sein können, das hält die Bundesnetzagentur in einem Umweltbericht fest. Der dokumentiert das Ergebnis einer Strategischen Umweltprüfung.

    Teilnehmerin einer Veranstaltung betrachtet Poster zum Umweltbericht

    Zur Vorbereitung eines Bundesbedarfsplans führt die Bundesnetzagentur eine Strategische Umweltprüfung (SUP) durch. Darin werden die Maßnahmen aus dem Netzentwicklungspan untersucht. In der SUP werden die voraussichtlichen Umweltauswirkungen dieser Maßnahmen ermittelt, beschrieben und bewertet.

    Den Auftakt der SUP bildet der Entwurf der Festlegung des Untersuchungsrahmens. Der Entwurf gibt an, welchen Umfang und Detaillierungsgrad die Angaben aufweisen müssen, die in den Umweltbericht aufgenommen werden. Das wird auch als Scoping bezeichnet. Das Scoping orientiert sich an den Festsetzungen des Plans. Es versucht, die relevanten Umweltaspekte einzugrenzen. Außerdem soll es die Planelemente ermitteln, die einen möglichen Umweltbezug aufweisen.

    Strategische Umweltprüfung zum NEP 2021-2035

    Die Methodik, mit der die Bundesnetzagentur die SUP durchführt, wurde für den letzten Durchgang der Bedarfsermittlung zum Netzentwicklungsplan 2019-2030 grundlegend überarbeitet. Mit der weiterentwickelten Methodik kann die geplante Ausbau­form der Netzausbaumaßnahmen bei der Ermittlung, Beschreibung und Bewertung der voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen von Netzausbau­maßnahmen besser berücksichtigt werden. Für die anstehende SUP soll diese überarbeitete Methodik erneut zur Anwendung kommen.

    Strategische Umweltprüfung zum NEP 2019-2030

    In der Strategischen Umweltprüfung (SUP) hat die Bundesnetzagentur die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen der Maßnahmen aus dem Netzentwicklungsplan 2019-2030 bewertet. Deren energiewirtschaftliche Notwendigkeit hat die Bundesnetzagentur im Dezember 2019 bestätigt. Geprüft wurden 95 Maßnahmen, darunter 78 Freileitungen, sieben Erdkabel und zehn Offshore-Maßnahmen. Unter den geprüften Maßnahmen sind 23 Neubaumaßnahmen und 72 Netzverstärkungen.
    Für die SUP wurde eine weiterentwickelte Methode verwendet. Die soll dabei helfen, die Umweltauswirkungen realistischer einschätzen zu können. Dazu berücksichtigt die neue Methode vor allem die Ausbauform. Darüber hinaus soll sie dazu beitragen, Alternativen systematischer zu bewerten. An der Weiterentwicklung der Methode hat die Bundesnetzagentur Behörden und die Öffentlichkeit beteiligt.

    Die SUP kommt zu dem Ergebnis, dass rund 65 Prozent der Maßnahmen geringe Auswirkungen auf die Schutzgüter erwarten lassen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Maßnahmen der Netzverstärkung durch Zu- oder Umbeseilungen. Auch kürzere Neubauten in bestehender Trasse von Freileitungen zählen dazu. Bei knapp einem Fünftel der Maßnahmen werden mit Blick auf die ermittelten Konfliktrisiken hohe oder sehr hohe Umweltauswirkungen erwartet. Dies betrifft insbesondere längere Neubaumaßnahmen, Erdkabel und viele Anbindungs-leitungen von Offshorewindparks, die die Schutzgebiete des hoch empfindlichen Wattenmeers queren.
    Der Umweltbericht enthält Alternativen, sowohl zum ganzen Netzentwicklungsplan als auch zu einzelnen Maßnahmen. Darüber hinaus enthält der Umweltbericht einen transparenten Vergleich von Alternativen. So können die Betroffenen vor Ort maßgebliche Unterschiede in den Auswirkungen der Alternativen erkennen und nachvollziehen.


    Stellungnahmen zum Umweltbericht finden Sie auf der Seite zum NEP 2019-2030.
    Die vorherigen Umweltberichte, Entwürfe und Gutachten können Sie im Archiv herunterladen.

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