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    Glossar

    Glossar

    Hier finden Sie eine Übersicht der verwendeten Fachbegriffe aus den Bereichen Elektrizität, Recht und Umwelt. Diese Liste wird Schritt für Schritt erweitert.

      n-1-Kriterium

      Das n-1-Kriterium ist ein elementares Prinzip für den Betrieb und die Planung von Übertragungsnetzen. Das Stromnetz muss jederzeit den Ausfall einer wichtigen Leitung oder anderen Komponente verkraften können, ohne dass es zu großflächigen Stromausfällen kommt. Die verbleibenden Leitungen dürfen auch bei Ausfall einer Leitung nicht überlastet werden.

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      NABEG

      Das Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz, kurz NABEG, soll den Ausbau der länderübergreifenden und grenzüberschreitenden Höchstspannungsleitungen beschleunigen.
      Die Stromleitungen, die in den Geltungsbereich dieses Gesetzes fallen, gelten als erforderlich, weil dafür ein überragendes öffentliches Interesse besteht.

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      NABEG

      Netzbetreiber

      Ein Netzbetreiber ist für den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Stromnetzes in einem bestimmten Gebiet verantwortlich. Dazu gehören auch Wartung, Ausbau und die Verbindungen mit anderen Netzen. Unterschieden wird zwischen Übertragungsnetzbetreiber und Verteilnetzbetreibern. Übertragungsnetze dienen dem Transport von Elektrizität über ein Höchstspannungs- und Hochspannungsverbundnetz. Das Verteilnetz dient überwiegend der Belieferung von Letztverbrauchern über örtliche Leitungen. In Deutschland gibt es vier Übertragungsnetzbetreiber: 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW.

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      Gemeinsamer Internetauftritt der Übertragungsnetzbetreiber

      Netzentwicklungsplan

      Der Netzentwicklungsplan enthält alle Maßnahmen, die für einen sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb notwendig sind. Er richtet sich dabei auf ein bestimmtes Betrachtungsjahr in der Zukunft. Die Übertragungsnetzbetreiber erstellen den Netzentwicklungsplan gemeinsam. Die Bundesnetzagentur prüft und bestätigt ihn. Nur die Maßnahmen, die die Bundesnetzagentur bestätigt, werden in den Bundesbedarfsplan aufgenommen.

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      Gemeinsamer Internetauftritt der Übertragungsnetzbetreiber

      Netzverknüpfungspunkt

      Netzverknüpfungspunkte legen die Anfangs-, Zwischen- und Endpunkte von Netzausbau-Vorhaben fest. Zwischen diesen Punkten soll eine Stromleitung neu gebaut, verstärkt oder optimiert werden.

      Neubau

      Wenn eine Stromleitung neu gebaut wird, gibt es zwei Möglichkeiten: den Neubau in bestehender Trasse und den Neubau in neuer Trasse. Beim Neubau in bestehender Trasse wird eine ältere Stromleitung durch eine neue ersetzt. Die bestehende, ältere Leitung wird zurückgebaut. Beim Neubau in neuer Trasse existiert noch keine Trasse.

      NOVA-Prinzip

      Das NOVA-Prinzip ist eine wichtige Grundlage der Netzplanung. Es steht für Netz-Optimierung vor -Verstärkung vor -Ausbau. Das heißt: Bestehende Netze sollen zunächst optimiert werden. Zum Beispiel durch höhere Belastung bei kühlen Außentemperaturen. Reicht das nicht aus, können einzelne Komponenten bestehender Leitungen verstärkt oder durch leistungsfähigere ersetzt werden, um die Übertragungskapazität zu erhöhen. Erst danach kommt ein Ausbau in Betracht, also der Bau neuer Leitungen.

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