Strategische Umweltprüfung

Zur Vorbereitung eines Bundesbedarfsplans führt die Bundesnetzagentur erneut eine Strategische Umwelt­prüfung (SUP) durch. Die SUP beginnt mit dem Entwurf der Festlegung des Untersuchungsrahmens. Der Ent­wurf enthält auch Angaben zum Umfang und Detaillierungs­grad der in den Umweltbericht aufzu­nehmenden Angaben (sogenanntes Scoping, § 39 UVPG). Das Scoping orientiert sich an den Festsetzungen des Plans und versucht zum einen, die relevanten Umweltaspekte einzugrenzen, sowie zum anderen, die Planelemente zu ermitteln, die einen möglichen Umweltbezug aufweisen.

Festlegung des Untersuchungsrahmens für die Strategische Umweltprüfung

Die Methodik, mit der die Bundesnetzagentur die SUP durchführt, wurde für den letzten Durchgang der Bedarfs­ermittlung zum Netzentwicklungs­plan 2019-2030 grundlegend überarbeitet. Mit der weiter­entwickelten Methodik kann die geplante Ausbau­form der Netzausbau­maßnahmen bei der Ermittlung, Beschreibung und Bewertung der voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen von Netz­ausbau­maßnahmen besser berücksichtigt werden. Für die anstehende SUP soll diese überarbeitete Methodik erneut zur Anwendung kommen.

Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung

An der Konsultation konnten sich alle Behörden, deren umwelt- und gesundheits­bezogener Aufgabenbereich durch den Plan berührt wird, alle nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz anerkannten Umwelt- und Natur­schutz­vereinigungen sowie alle interessierten Verbände, Sachverständige und Dritte bis zum 13. November 2020 schriftlich beteiligen. Nach der Auswertung der Stellungnahmen wird die Festlegung des Untersuchungs­rahmens gegebenenfalls angepasst und anschließend ver­öffent­licht.

Es ist beabsichtigt, die Stellungnahmen ebenfalls auf dieser Seite zu veröffentlichen. Informationen zum Umgang der Bundesnetzagentur mit personenbezogenen Daten können Sie der folgenden Datenschutzinformation entnehmen.