BBPlG, Vorhaben 1: Emden Ost – Osterath (A-Nord)
Abschnitt C: Raum Wietmarschen – Raum Borken/Schermbeck

Der Abschnitt zwischen den Räumen Wietmarschen in Niedersachsen und Borken/Schermbeck in Nordrhein-Westfalen ist Teil des Vorhabens 1.

Steckbrief

zuständiger Vorhabenträger:Amprion
Länder:Niedersachsen (NI), Nordrhein-Westfalen (NW)
verfahrens­führende Behörde:Bundesnetzagentur
Technik:Gleichstrom (2 GW)
Spannung:320 bis 525 kV
Typ:Neubau in neuer Trasse
gesetzliche Grundlage:BBPlG
Trassen­länge des Ab­schnitts:etwa 93 km (VTK)
Inbetrieb­nahme des Ab­schnitts:geplant für 2025

möglicher Trassenverlauf des Abschnitts Raum Wietmarschen – Raum Borken/Schermbeck des BBPlG-Vorhabens 1; eine detaillierte Darstellung finden Sie in den Antragsunterlagen

Streckenverlauf

Der von Amprion vorgeschlagene Trassenkorridor verläuft vom Abschnittsbeginn zwischen Wietmarschen und Wietmarschen-Lohne in südwestliche Richtung, passiert den Truppenübungsplatz Nordhorn-Range westlich sowie Nordhorn östlich. Östlich der Anschlussstelle Gildehaus quert der Vorschlags­trassenkorridor die A 30, passiert Bad Bentheim westlich und umgeht anschließend das Natur­schutzgebiet Gildehauser Venn östlich. Er verläuft zwischen Gronau (Westfalen) und Ochtrup parallel zur A 31 weiter in südliche Richtung, verlässt bei Gronau-Epe die A 31 und schwenkt nördlich von Ahaus in süd­west­liche Richtung. Östlich von Vreden knickt der Korridor in Richtung Süden, passiert dann Stadtlohn und Südlohn westlich und erreicht zwischen Borken und Rhede den Übergabe­punkt zu Abschnitt D.

Der Vorhabenträger hat für den Abschnitt mehrere Alternativen vorgelegt, die aus seiner Sicht infrage kommen. Eine groß­räumige Alternative schließt am Übergabe­punkt der Alternative zum Vorschlagskorridor in Abschnitt B nörd­lich von Emsbüren an, verläuft weiter in südliche Richtung und quert die A 30 östlich des Autobahn­kreuzes Schüttorf. Sie quert dann die Vechte, umgeht Ochtrup östlich und schwenkt dann in süd­westliche Richtung, so dass Metelen westlich passiert wird. Die Alternative verläuft östlich von Heek, Legden, Gescher, Raesfeld und dem Natur­schutz­gebiet Dämmer­wald Richtung Süd­westen und erreicht anschließend zwischen Schermbeck und der A-3-Anschlussstelle Wesel den Übergabe­punkt der Alternative zum Vorschlags­korridor in Abschnitt D.

Im Raum zwischen dieser großräumigen Alternative und dem Vorschlagskorridor hat der Vorhabenträger weitere Alternativen und Querspangen vorgeschlagen. Ver­bindungs­korridore und Querspangen bestehen zwischen Emsbüren und Ochtrup, nördlich von Bad Bentheim entlang der A 30, zwischen Ochtrup und Heek, zwischen Gronau-Epe und Gescher, zwischen Gescher und Borken und zwischen Rhede und dem Übergabepunkt der Alternative zum Vorschlagskorridor in Abschnitt D. Eine weitere Alternative besteht zwischen Velen und dem Übergabe­punkt der Alternative zum Vorschlagskorridor in Abschnitt D, welche das Natur­schutz­gebiet Dämmerwald nördlich und westlich umgeht.

Die Bundesnetzagentur hat Amprion mit dem Untersuchungs­rahmen vom 25. September 2018 auf­gegeben, neben diesen Alternativen sämtliche weiteren Trassenkorridor­segmente aus dem Antrag auf Bundes­fachplanung sowie darüber hinaus zusätzliche Alternativen weiter zu untersuchen.

Stand: 22. Juli 2019