BBPlG, Vorhaben 1: Emden Ost – Osterath (A-Nord)
Abschnitt C: Raum Wietmarschen – Raum Borken/Schermbeck

Die Bundesnetzagentur hat für den Abschnitt den Untersuchungs­rahmen fest­gelegt und erwartet nun weitere Unterlagen vom Vorhabenträger. Die Abgabe­frist hierfür wurde ver­längert.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion hat am 21. März 2018 bei der Bundes­netzagentur einen Antrag auf Bundes­fach­planung eingereicht. Er schlägt darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Trasse verlaufen könnte, sowie mehrere ebenfalls infrage kommende Alter­nativen. Darüber hinaus enthält der Antrag noch weitere Alternativen, die allerdings aus Sicht von Amprion nicht weiter zu betrachten seien.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenz für den Abschnitt fand am 29. Mai 2018 in Ahaus statt. Eingeladen waren die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Vereinigungen sowie die interessierte Öffentlich­keit. Auf der Antrags­konferenz wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit des im Antrag vor­geschlagenen Trassen­korridors sowie zu möglichen Alternativen ge­sammelt und erörtert. Ziel war es, zu bestimmen, welche Unterlagen der Vorhaben­träger der Bundes­netz­agentur für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umwelt­prüfung nach § 8 Netz­ausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) vorlegen muss.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Antragskonferenz und aus schriftlichen Stellung­nahmen hat die Bundes­netz­agentur am 25. September 2018 den Unter­suchungs­rahmen festgelegt. Dieser macht unter anderem Vor­gaben für die Raum­verträglichkeits­studie und für die Strategische Umweltprüfung. Die Bundes­netzagentur hat dem Vor­haben­träger aufgegeben, sämtliche ein­gebrachten Trassen­korridor­segmente aus dem Antrag auf Bundes­fachplanung weiter zu untersuchen. Darüber hinaus sollen noch weitere Alternativen untersucht werden. Aufgrund der Grenz­nähe sollen auch Auswirkungen des Vorhabens auf das Staats­gebiet der Niederlande untersucht werden.

Die Vorlage der Unterlagen war ur­sprünglich im zweiten Quartal 2019 geplant; mittlerweile erwartet die Bundes­netzagentur die Unter­lagen zum vierten Quartal 2019.

Neuentwicklungen und Anpassungen

Der Vorhabenträger hat Trassenkorridore, wie im Untersuchungsrahmen gem. § 7 (4) NABEG festgelegt wurde, neu entwickelt. Diese Neuentwicklungen sowie Anpassungen an einzelnen Trassenkorridoren, die sich auf Grund von vertiefenden Prüfungen seitens Amprion ergeben haben, hat der Vorhabenträger der Bundesnetzagentur angezeigt.

Weiterer Ablauf

Der Vorhabenträger Amprion führt nun die erforderlichen Untersuchungen durch und stellt entsprechende Unter­lagen nach § 8 NABEG zusammen.

Stand: 22. Juli 2019