BBPlG, Vorhaben 2: Osterath – Philippsburg (Ultranet)
Abschnitt A: Riedstadt – Mannheim-Wallstadt

Die Bundesnetzagentur hat mit den Einwendern und Stellung­nehmern sowie dem Vorhaben­träger die gemachten Äußerungen erörtert.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion reichte im Dezember 2014 bei der Bundes­netzagentur einen Antrag auf Bundes­fach­planung für den Abschnitt zwischen Riedstadt und Mannheim-Wallstadt ein. Er schlug darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Trasse ver­laufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alternativen. Der genaue Trassenverlauf und die Mast­standorte werden in einem späteren Ver­fahrens­schritt (Plan­feststellung) bestimmt.

Für einen ersten Überblick bietet Amprion zusätzlich eine allgemein verständliche Zusammenfassung an. Diese ist nicht Teil des Antrages.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenzen (§ 7 NABEG)

Die Antrags­konferenzen fanden am 24. Februar 2015 in Weinheim und am 3. März 2015 in Bingen statt. Gemeinsam mit den Trägern öffentlicher Belange, Ver­einigungen sowie der interessierten Öffent­lichkeit wurde dabei diskutiert, welche Unterlagen der Vorhaben­träger Amprion für die raumordnerische Beur­teilung und für die Strategische Umweltprüfung nach § 8 Netzausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) vorlegen muss. Darüber hinaus wurden Vor- und Nachteile der Bestands­nutzung dargestellt und Informationen zur Umwelt- und Raum­verträglichkeit des im Antrag vor­geschla­genen Trassen­korridors und zu möglichen Alternativen gesammelt und erörtert.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus den Antrags­konferenzen hat die Bundes­netzagentur die notwendigen Inhalte für die weiteren Unter­suchungen festgelegt. Sie hat am 15. Juni 2015 die Festlegung des Untersuchungs­rahmens veröffentlicht und damit den erforder­lichen Inhalt der vom Vorhaben­träger ein­zureichenden Unter­lagen bestimmt.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Im Juni 2016 reichte Amprion erstmals Unterlagen nach § 8 NABEG ein. Am 7. September 2017 legte Amprion überarbeitete Unterlagen vor, deren Voll­ständig­keit die Bundes­netz­agentur am 11. Oktober 2017 festgestellt hat.

Akteur: Öffentlichkeit Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 9 NABEG)

Die Unterlagen nach § 8 NABEG wurden vom 25. Oktober bis zum 24. November 2017 öffentlich aus­gelegt. Im Anschluss hatte die Öffentlichkeit noch bis zum 27. Dezember 2017 die Möglichkeit, sich zu dem Vorhaben zu äußern und Ein­wendungen zu erheben.

Akteur: Öffentlichkeit Erörterungstermin (§ 10 NABEG)

Nach § 10 NABEG hat die Bundes­netzagentur die recht­zeitig erhobenen Ein­wendungen mit dem Vor­haben­träger und den Stellung­nehmern mündlich erörtert. Der nicht-öffentliche Erörterungstermin war vom 26. bis 29. Juni 2018 in Worms.

Weiterer Ablauf

Zum Abschluss der Bundes­fachplanung wird die Bundes­netzagentur über den Verlauf des Trassenkorridors entscheiden. Die Entscheidung wird auch auf dieser Seite veröffentlicht.

Stand: 29. Juni 2018