BBPlG, Vorhaben 2: Osterath – Philippsburg (Ultranet)
Abschnitt C: Osterath – Rommerskirchen

Die öffentliche Auslegung der Unter­lagen nach § 8 Netz­ausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) ist beendet. Einwendungen nimmt die Bundesnetz­agentur bis zum 10. Februar 2020 entgegen.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion hat am 9. Juni 2015 bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf Bundesfachplanung für den Abschnitt zwischen Osterath und Rommers­kirchen eingereicht und diesen am 9. Oktober 2015 mit Blick auf aktualisierte Raumordnungspläne angepasst. Er schlägt darin einen Trassenkorridor vor, durch den die spätere Trasse verlaufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende klein­räumige Alternativen. Der genaue Trassenverlauf und die Maststandorte werden in einem späteren Verfahrensschritt (Planfeststellung) bestimmt.

Für einen ersten Überblick bietet Amprion zusätzlich eine allgemein verständliche Zusammenfassung an. Diese ist nicht Teil des Antrages.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenz für den Abschnitt fand am 11. und 12. Januar 2016 in Neuss statt. Teilnehmen konnten die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Vereini­gungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Auf der Antragskonferenz wurden Informationen zur Umwelt- und Raumverträglichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassenkorridors und zu möglichen Alter­nativen gesammelt und erörtert. Ziel war es, zu be­stimmen, welche Unterlagen der Vorhabenträger für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umweltprüfung nach § 8 NABEG vorlegen muss.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion hatte nach der Antrags­konferenz eine konsolidierte Unterlage zur Suche von Standortflächen für den nördlichen Konverter erstellen lassen. Damit diese im Bundesfachplanungsverfahren berücksichtigt werden konnte, bat Amprion die Bundes­netzagentur darum, den Untersuchungsrahmen erst nach Abgabe der Unterlage festzulegen. Die Bundesnetz­agentur ist dieser Bitte nach­gekommen. Am 19. Oktober 2017 legte sie mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Antrags­konferenz und den eingegangenen schriftlichen Stellung­nahmen den Unter­suchungsrahmen fest.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Im November 2019 hat Amprion die Unterlagen nach § 8 NABEG für diesen Ab­schnitt ein­gereicht.

Akteur: Öffentlichkeit Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 9 NABEG)

Die Unterlagen nach § 8 NABEG wurden vom 9. Dezember 2019 bis zum 8. Januar 2020 öffentlich aus­gelegt. Im Anschluss hat die Öffentlichkeit nun noch bis zum 10. Februar 2020 die Möglichkeit, sich zu dem Vorhaben zu äußern.

Nutzen Sie unser Online-Formular für Ihre Stellungnahme!

Für die Übermittlung Ihrer Einwendungen nutzen Sie bitte vor­zugsweise das für dieses Vorhaben bereitgestellte Onlineformular. Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, nutzen Sie bitte die E-Mail-Adresse vorhaben2@bnetza.de. Weitere Informationen zu den Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie in der folgenden Bekanntmachung.

Weiterer Ablauf

Die Bundesnetzagentur plant, nach der Beteiligungsphase einen Erörterungstermin durchzuführen. Erst danach wird über den Verlauf des Trassenkorridors entschieden.

Stand: 8. Januar 2020