BBPlG, Vorhaben 2: Osterath – Philippsburg (Ultranet)
Abschnitt C: Osterath – Rommerskirchen

Die von Amprion eingereichten Unterlagen nach § 8 Netzausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) sind nach Ansicht der Bundesnetzagentur noch un­voll­ständig. Sie werden derzeit überarbeitet.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion hat am 9. Juni 2015 bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf Bundesfachplanung für den Abschnitt zwischen Osterath und Rommers­kirchen eingereicht und diesen am 9. Oktober 2015 mit Blick auf aktualisierte Raumordnungspläne angepasst. Er schlägt darin einen Trassenkorridor vor, durch den die spätere Trasse verlaufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende klein­räumige Alternativen. Der genaue Trassenverlauf und die Maststandorte werden in einem späteren Verfahrensschritt (Planfeststellung) bestimmt.

Für einen ersten Überblick bietet Amprion zusätzlich eine allgemein verständliche Zusammenfassung an. Diese ist nicht Teil des Antrages.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenz für den Abschnitt fand am 11. und 12. Januar 2016 in Neuss statt. Teilnehmen konnten die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Vereini­gungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Auf der Antragskonferenz wurden Informationen zur Umwelt- und Raumverträglichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassenkorridors und zu möglichen Alter­nativen gesammelt und erörtert. Ziel war es, zu be­stimmen, welche Unterlagen der Vorhabenträger für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umweltprüfung nach § 8 Netz­ausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) vorlegen muss.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion hatte nach der Antrags­konferenz eine konsolidierte Unterlage zur Suche von Standortflächen für den nördlichen Konverter erstellen lassen. Damit diese im Bundesfachplanungsverfahren berücksichtigt werden konnte, bat Amprion die Bundes­netzagentur darum, den Untersuchungsrahmen erst nach Abgabe der Unterlage festzulegen. Die Bundesnetz­agentur ist dieser Bitte nach­gekommen. Am 19. Oktober 2017 legte sie mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Antrags­konferenz und den eingegangenen schriftlichen Stellung­nahmen den Unter­suchungsrahmen fest.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Am 14. September 2018 hat der Vorhabenträger Amprion Unterlagen nach § 8 NABEG eingereicht. Die Bundes­netzagentur hat sie geprüft und noch Ergänzungs­bedarf festgestellt. Derzeit überarbeitet Amprion die Unterlagen.

Weiterer Ablauf

Sobald die Unterlagen vollständig vorliegen, wird die Bundes­netzagentur die Träger öffentlicher Belange zur Stellungnahme auffordern. Die Unterlagen werden außer­dem ausgelegt sowie auf dieser Seite veröffentlicht, damit sich die Öffentlichkeit zu den Trassenkorridoren äußern kann.

Stand: 6. September 2019