BBPlG, Vorhaben 2: Osterath – Philippsburg (Ultranet)
Abschnitt C: Osterath – Rommerskirchen

Der Vorhabenträger hat die Unterlagen nach § 8 Netzausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) vollständig eingereicht. Die öffentliche Aus­legung beginnt am 9. Dezember 2019.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion hat am 9. Juni 2015 bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf Bundesfachplanung für den Abschnitt zwischen Osterath und Rommers­kirchen eingereicht und diesen am 9. Oktober 2015 mit Blick auf aktualisierte Raumordnungspläne angepasst. Er schlägt darin einen Trassenkorridor vor, durch den die spätere Trasse verlaufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende klein­räumige Alternativen. Der genaue Trassenverlauf und die Maststandorte werden in einem späteren Verfahrensschritt (Planfeststellung) bestimmt.

Für einen ersten Überblick bietet Amprion zusätzlich eine allgemein verständliche Zusammenfassung an. Diese ist nicht Teil des Antrages.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenz für den Abschnitt fand am 11. und 12. Januar 2016 in Neuss statt. Teilnehmen konnten die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Vereini­gungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Auf der Antragskonferenz wurden Informationen zur Umwelt- und Raumverträglichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassenkorridors und zu möglichen Alter­nativen gesammelt und erörtert. Ziel war es, zu be­stimmen, welche Unterlagen der Vorhabenträger für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umweltprüfung nach § 8 Netz­ausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) vorlegen muss.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion hatte nach der Antrags­konferenz eine konsolidierte Unterlage zur Suche von Standortflächen für den nördlichen Konverter erstellen lassen. Damit diese im Bundesfachplanungsverfahren berücksichtigt werden konnte, bat Amprion die Bundes­netzagentur darum, den Untersuchungsrahmen erst nach Abgabe der Unterlage festzulegen. Die Bundesnetz­agentur ist dieser Bitte nach­gekommen. Am 19. Oktober 2017 legte sie mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Antrags­konferenz und den eingegangenen schriftlichen Stellung­nahmen den Unter­suchungsrahmen fest.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Am 14. September 2018 reichte Amprion erstmals Unterlagen nach § 8 NABEG ein. Diese wurden am 13. November 2019 ergänzt und am 29. November 2019 von der Bundes­netz­agentur für voll­ständig erklärt. Nach § 9 NABEG beteiligt die Bundes­netz­agentur nun die Träger öffentlicher Belange und die Öffent­lichkeit. Die öffentliche Auslegung der Unter­lagen beginnt am 9. Dezember 2019. Ab diesem Zeitpunkt werden die Unterlagen ebenfalls auf dieser Website abrufbar sein. Informationen zu den Auslegungsorten und zu Ihren Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie in der folgenden Auslegungs­bekanntmachung.

Weiterer Ablauf

Die Öffentlichkeit wird bis zum 10. Februar 2020 die Möglich­keit haben, sich über die in der Auslegungs­bekannt­machung genannten Wege zu den beabsichtigen Trassenkorridoren zu äußern. Nach der Beteiligungs­phase findet ein Erörterungs­termin statt, bei dem die vor­gebrachten Einwendungen sowie die Stellung­nahmen der Träger öffentlicher Belange erörtert werden. Erst danach wird über den Verlauf des Trassenkorridors entschieden.

Stand: 29. November 2019