BBPlG, Vorhaben 2: Osterath – Philippsburg (Ultranet)
Abschnitt D: Weißenthurm – Riedstadt

Der Abschnitt zwischen Weißenthurm in Rheinland-Pfalz und Riedstadt in Hessen ist ein Teil­stück des Vorhabens 2 (Ultranet). Er liegt innerhalb der Regelzone des Übertragungsnetzbetreibers Amprion.

Steckbrief

zuständiger Vorhabenträger:Amprion
Länder:Rheinland-Pfalz (RP), Hessen (HE)
verfahrens­führende Behörde:Bundesnetzagentur
Technik:Gleichstrom (2 GW)
Spannung:380 kV
gesetzliche Grundlage:BBPlG
Trassen­länge des Ab­schnitts:etwa 110 km (VTK)
Inbetrieb­nahme des Ab­schnitts:geplant für 2021

möglicher Trassenverlauf des Abschnitts Weißenthurm – Riedstadt des BBPlG-Vorhabens 2; eine detaillierte Darstellung finden Sie in den Antragsunterlagen

Streckenverlauf

Der vorgeschlagene Korridor beginnt im Kreis Mayen-Koblenz in der Gemeinde Kettig und führt in südöstlicher Richtung in den Kreis Koblenz. Nördlich der Stadt Koblenz quert der Trassenkorridor den Rhein und verläuft weiter in ost-südöstlicher Richtung nochmals durch den Landkreis Mayen-Koblenz, durch den südlichen Wester­wald­kreis, den Rhein-Lahn-Kreis und erneut durch den Westerwaldkreis. Dann verläuft er erneut im Rhein-Lahn-Kreis, für neun Kilometer in südöstlicher Richtung und ab Wasenbach für acht Kilometer in östlicher Richtung.

Bei Netzbach verlässt der Trassenkorridor Rheinland-Pfalz und führt in den Kreis Limburg-Weilburg in Hessen. Nach drei Kilometern knickt er bei Kirberg in süd­östlicher Richtung ab und verläuft noch weitere vier Kilometer durch den Kreis. Der dann folgende Rheingau-Taunus-Kreis wird über die Länge von 18 Kilometern vollständig von Nord nach Süd durch­quert, wobei der Trassenkorridor Wall­raben­stein östlich und Idstein sowie Niedernhausen westlich liegen lässt. Im anschließenden Main-Taunus-Kreis verläuft der Korridor weiter für etwa 14 Kilo­meter in südlicher Richtung. Südwestlich von Hofheim am Taunus findet dann für sechs Kilometer ein Richtungswechsel nach Südwesten statt, um dann östlich von Hochheim am Main wieder nach Süden zu schwenken. Nach drei Kilometern führt der Trassen­korridor in den Landkreis Groß-Gerau. Auf 17 Kilometern Länge führt er östlich von Bischofsheim und westlich von Groß-Gerau mit leichten Ver­schwenkungen weiter nach Süden.

Auf der Gemeindegrenze zwischen Groß-Gerau und Riedstadt endet der Abschnitt. Innerhalb des vor­geschlagenen Trassenkorridors kann die Strecke nach Ein­schätzung des Vorhabenträgers überwiegend mit nur geringfügigen Umbau­maßnahmen umgesetzt werden.

Stand: 17. März 2018