BBPlG, Vorhaben 2: Osterath – Philippsburg (Ultranet)
Abschnitt E: Rommerskirchen – Weißenthurm

Die Bundesnetzagentur hat einen nicht-öffentlichen Erörterungs­termin durchgeführt.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion hat am 18. Dezem­ber 2015 bei der Bundes­netzagentur einen Antrag auf Bundesfachplanung für den Abschnitt zwischen Rommers­kirchen und Weißenthurm eingereicht. Er schlägt darin einen Trassenkorridor vor, durch den die spätere Trasse verlaufen könnte. Der genaue Trassen­verlauf und die Maststandorte werden in einem späteren Verfahrensschritt (Planfeststellung) bestimmt.

Für einen ersten Überblick bietet Amprion zusätzlich eine allgemein verständliche Zusammenfassung an. Diese ist nicht Teil des Antrages.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenz für den Abschnitt Rommerskirchen – Weißenthurm fand am 19. April 2016 in Siegburg statt. Teilnehmen konnten die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Vereinigungen sowie die interessier­te Öffentlichkeit. Auf der Antragskonferenz wurden Infor­mationen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit des im Antrag vorgeschlagenen Trassen­korridors und zu möglichen Alternativen gesammelt und erörtert.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus den Antrags­konferenzen und den einge­gan­genen schriftlichen Stellung­nahmen hat die Bundesnetzagentur am 22. August 2016 den Unter­suchungs­rahmen festgelegt. Dieser bestimmt den Inhalt der Unterlagen, die der Vor­habenträger nach § 8 NABEG einzureichen hat. Die Abgabefrist für die Unterlagen endete ursprünglich am 22. Juni 2017, wurde jedoch auf Antrag des Vor­haben­trägers verlängert.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Im November 2019 hat Amprion Unterlagen nach § 8 NABEG für den Ab­schnitt eingereicht.

Akteur: Öffentlichkeit Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 9 NABEG)

Die Unterlagen nach § 8 NABEG wurden vom 17. Februar 2020 bis zum 16. März 2020 öffentlich aus­gelegt. Im Anschluss hatte die Öffentlichkeit noch bis zum 16. April 2020 die Möglichkeit, sich zu dem Vorhaben zu äußern.

Akteur: Einwender/Stellungnehmer Erörterungstermin (§ 10 NABEG)

Nach § 10 NABEG erörtert die Bundes­netzagentur mündlich die rechtzeitig erhobenen Einwendungen mit dem Vorhabenträger und den Stellungnehmern. Der nicht­öffentliche Erörterungs­termin war vom 15. bis zum 16. September 2020 in Bonn.

Weiterer Ablauf

Als nächstes wird die Bundes­netzagentur über den Verlauf des Trassenkorridors entscheiden. Die Entscheidung wird auf dieser Seite veröffentlicht.

Stand: 17. September 2020