BBPlG, Vorhaben 3: Brunsbüttel – Großgartach (SuedLink)
Abschnitt A: Brunsbüttel – Scheeßel

Die Bundesnetzagentur hat für den Abschnitt den Untersuchungs­rahmen festgelegt und erwartet nun weitere Unterlagen von den Vorhabenträgern. Außerdem wurden zwei alternative Trassenkorridor­vorschläge in das weitere Verfahren aufgenommen.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Die Vorhabenträger TenneT und TransnetBW haben für den Abschnitt am 13. April 2017 einen Antrag auf Bundes­fach­planung eingereicht. Sie schlagen darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Leitung ver­laufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alterna­tiven. Der genaue Trassenverlauf wird in einem späteren Verfahrens­schritt (Plan­fest­stellung) bestimmt.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenzen (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenzen für den Abschnitt Brunsbüttel – Scheeßel haben am 20. Juni 2017 in Verden und am 27. Juni 2017 in Hamburg stattgefunden. Eingeladen waren die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Ver­einigungen sowie die interessierte Öffentlich­keit. Auf den Antrags­konferenzen wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassen­korridors und zu möglichen Alternativen gesammelt und erörtert. Ziel war es, zu bestimmen, welche Unterlagen der Vorhaben­träger der Bundesnetz­agentur für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umwelt­prüfung nach § 8 NABEG vorlegen muss.

Darüber hinaus konnten zum Abschnitt A bis zum 6. Juli 2017 auch schriftliche Stellungnahmen bei der Bundes­netzagentur eingereicht werden.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Antrags­konferenz und den einge­gan­genen schriftlichen Stellung­nahmen hat die Bundesnetzagentur am 11. Dezember 2017 den Unter­suchungs­rahmen festgelegt. Dieser bestimmt den Inhalt der Unter­lagen, die die Vor­habenträger nach § 8 NABEG einzureichen haben. Die Bundes­netz­agentur rechnet mit der Vorlage der Unterlagen im dritten Quartal 2018.

Weitere Alternativen

Bei den Antragskonferenzen wurden weitere alternative Trassen­korridore vorgeschlagen. Die Bundesnetzagentur hat den Vorhabenträgern aufgegeben, die in den Untersuchungs­rahmen genannten Alternativen fachlich zu prüfen. Im Ergebnis kommen die Alternativen Nummer 2 und 3 ernsthaft in Betracht. Sie sollen in das weitere Bundesfachplanungsverfahren aufgenommen werden.

Weiterer Ablauf

Die Vorhabenträger TenneT und TransnetBW führen nun die erforderlichen Unter­suchungen durch und stellen ent­sprechende Unter­lagen nach § 8 NABEG zusammen. Auf Basis dieser Unter­lagen wird die Bundesnetzagentur die Träger öffent­licher Belange zur Stellung­nahme auf­fordern. Die Unterlagen werden außer­dem ausgelegt sowie an dieser Stelle veröffentlicht werden, damit sich auch die Öffent­lich­keit schriftlich zu den Trassen­korridoren äußern kann.

Stand: 16. April 2018