BBPlG, Vorhaben 3: Brunsbüttel – Großgartach (SuedLink)
Abschnitt A1: Netzverknüpfungspunkt Brunsbüttel – Nördlich der B 431 Gemeinde Wewelsfleth

Die Bundesnetzagentur hat einen Unter­suchungs­rahmen für die Plan­fest­stellung festgelegt.

Verlauf der Planfeststellung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Planfeststellungs­beschluss (§ 19 NABEG)

Der Vorhabenträger TenneT hat am 17. Februar 2020 einen Antrag auf Plan­fest­stellungs­beschluss bei der Bundes­netzagentur eingereicht. Er be­schreibt darin den beabsichtigten Trassenverlauf innerhalb des Trassenkorridors aus der Bundes­fach­planung (abrufbar im Archiv).

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 20 NABEG)

Nach § 20 NABEG war als nächster Verfahrens­schritt am 24. März 2020 in Brunsbüttel eine Antrags­konferenz vor­gesehen. Dieser Präsenz­termin konnte aufgrund der Corona-Pan­de­mie und der deswegen verfügten Aus­gangs- und Kontakt­beschränkungen nicht stattfinden. Um das Ver­fahren nicht zu verzögern und alle relevanten Belange er­mitteln zu können, hat die Bundes­netz­agentur auf Grund­lage des Planungs­sicher­stellungs­gesetzes (PlanSiG) die Antrags­konferenz daher als schrift­liches Verfahren gemäß § 5 Absatz 6 PlanSiG durchgeführt. Stellung­nahmen konnten bis zum 17. Juli 2020 abge­geben werden. Die Gelegen­heit zur Stellung­nahme diente zu­gleich als Besprechung im Sinne des § 15 Absatz 3 Satz 1 des Gesetzes über die Umwelt­verträglich­keits­prüfung (UVPG).

Der Vorhabenträger TenneT hat auf seiner Website weiterführende Informationen zu den Plan­feststellungs­unterlagen bereit­gestellt.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 20 NABEG)

Aufgrund der Ergebnisse der Antrags­konferenz im schrift­lichen Verfahren gemäß § 5 Absatz 6 PlanSiG hat die Bundes­netz­agentur am 11. September 2020 einen Unter­suchungs­rahmen für die Plan­fest­stellung fest­gelegt und den Inhalt der von TenneT einzu­reichenden Unter­lagen bestimmt. Die Bundes­netz­agentur erwartet die Unter­lagen im vierten Quartal 2021.

Weiterer Ablauf

Nach Vorlage der vollständigen Unterlagen führt die Bundesnetzagentur ein Anhörungsverfahren nach § 22 NABEG durch und beteiligt die betroffenen Träger öffentlicher Belange und Vereinigungen. Gleichzeitig werden die Unterlagen zum Zwecke der Öffentlichkeitsbeteiligung ausgelegt.

Stand: 30. Oktober 2020