Vorhaben 3: Archiv Bundesfachplanung

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung für zwei Abschnitte des Vorhabens 3 abge­schlossen. Die Unterlagen aus den Verfahren bleiben jedoch weiter­hin für Sie verfügbar.

Abgeschlossene Bundesfachplanungsverfahren

Brunsbüttel – Scheeßel (Abschnitt A)

Die Antragskonferenzen fanden am 20. Juni 2017 in Verden und am 27. Juni 2017 in Hamburg statt.

Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Die Bundes­netzagentur legte am 11. Dezember 2017 den Untersuchungs­rahmen fest.

Weitere Alternativen

Bei den Antragskonferenzen wurden weitere alternative Trassen­korridore vorgeschlagen. Die Bundesnetzagentur gab den Vorhabenträgern auf, die in den Untersuchungs­rahmen genannten Alternativen fachlich zu prüfen. Im Ergebnis kamen die Alternativen Nummer 2 und 3 ernsthaft in Betracht und wurden das weitere Bundesfachplanungsverfahren aufgenommen.

Anpassungen

Die Vorhabenträger haben bei vertiefenden Prüfungen festgestellt, dass sie manche der Trassenkorridore, die sie für die ergänzenden Unterlagen nach § 8 NABEG untersuchen sollen, in geringem Umfang modifizieren müssen. Diese Anpassungen haben die Vorhabenträger der Bundesnetzagentur angezeigt.

Die Bundesnetzagentur hat nach § 9 NABEG vom 25. April bis zum 24. Juni 2019 andere Behörden und die Öffentlichkeit beteiligt. Die Erörterungs­termine nach § 10 NABEG waren am 20. und 21. August 2019 in Hamburg und am 27. und 28. August 2019 in Mulmshorn.

Prüfaufträge

Im Rahmen der Behörden- und Öffentlichkeits­beteiligung sowie der Er­örterungs­termine sind der Bundesnetzagentur neue Erkenntnisse zu bereits untersuchten oder zum Teil auch noch nicht unter­suchten Belangen zu­getragen worden. Um ihr für diese Belange eine sachgerechte Beurteilung im Rahmen der Entscheidung nach § 12 NABEG über einen raum- und umwelt­verträglichen Trassen­korridor zu ermöglichen, hat die Bundes­netzagentur die Vorhabenträger aufgefordert, die in der Anlage aufgeführten Sachverhalte einer Einschätzung zu unterziehen.

Grobprüfungen von neu eingebrachten Alternativen

In der Behörden- und Öffentlichkeits­beteiligung (§ 9 NABEG) wurden weitere alternative Trassen­korridore vorgeschlagen. Die Bundes­netzagentur hat den Vorhabenträgern aufgegeben, die in den Aufforderungs­schreiben genannten Alternativen fachlich zu prüfen. Im Ergebnis kommt die Alter­native Burweg (TKS 402) ernsthaft in Betracht.

Unterlagen (§ 8 NABEG) TKS 402 Burweg

Die Bundesnetzagentur hat den Vorhabenträgern die Prüfung des ernsthaft in Betracht kommenden Trassenkorridor­segments (TKS) 402 bei Burweg (Samt­gemeinde Oldendorf-Himmelpforten) auf­gegeben. Im Ergebnis stellen die Vorhabenträger fest, dass die Alternative vorzugswürdig ist. Die Bundes­netzagentur hat das TKS 402 daher in der Entscheidung über die Bundes­fach­planung in den festgelegten Trassenkorridor aufgenommen.

Veränderungssperren

Die Bundesnetzagentur hat gemäß § 16 NABEG folgende Veränderungs­sperren erlassen.

Arnstein – Großgartach (Abschnitt E)

Die Antragskonferenzen fanden am 4. Juli 2017 in Würzburg und am 11. Juli 2017 in Heilbronn statt.

Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Die Bundesnetzagentur hat den Vorhabenträgern am 30. Oktober 2017 den ersten Teil des Unter­suchungs­rahmens übersandt. Dieser bezieht sich aus­schließ­lich auf die Prüfung des Vorschlags des Landes Baden-Württemberg, für die Trassen­führung im Raum Bad Friedrichshall / Heilbronn die Salz­bergwerke der Südwestdeutschen Salzwerke in etwa 200 Metern Tiefe zu nutzen. Am 20. Dezember 2017 legte die Bundesnetzagentur den zweiten Teil des Unter­suchungsrahmens fest.

Weitere Alternativen

Bei den Antragskonferenzen wurden weitere alternative Trassen­korridore vorgeschlagen. Die Bundesnetzagentur gab den Vorhabenträgern auf, die in den Untersuchungs­rahmen genann­ten Alternativen fachlich zu prüfen. Im Ergebnis kamen die Alternativen Nummer 1, 2, 4, 5, 6 und 8 sowie die Alternativen 325-1 und 326 aus dem Abschnitt D ernsthaft in Betracht und wurden in das weitere Bundes­fachplanungs­verfahren auf­genommen.

Anpassungen

Die Vorhabenträger haben bei vertiefenden Prüfungen festgestellt, dass sie manche der Trassen­korridore, die sie für die ergänzenden Unter­lagen nach § 8 NABEG untersuchen sollen, in geringem Umfang modifizieren müssen. Diese Anpassungen haben die Vorhabenträger der Bundes­netzagentur angezeigt.

Die Bundesnetzagentur hat nach § 9 NABEG vom 4. April bis zum 3. Juni 2019 andere Behörden und die Öffentlichkeit beteiligt. Die Erörterungs­termine nach § 10 NABEG waren am 16. und 17. Juli 2019 in Künzelsau sowie am 23. und 24. Juli 2019 in Würzburg.

Abschluss der Bundes­fachplanung (§ 12 NABEG)

Die Bundesnetzagentur hat am 24. September 2020 einen 137 km langen Trassen­korridor für den Abschnitt festgelegt. Sie folgt in ihrer Fest­legung weitestgehend dem Vorschlag von TenneT und TransnetBW, wonach der Großraum Würzburg westlich umgangen wird. In diesen Vorschlag waren bereits Ergebnisse der Antragskonferenzen und Anforderungen der Bundes­netzagentur einge­flossen. Lediglich bei Heckfeld wurde abweichend vom Vorschlag die West­umgehung festgelegt. Ab Kochendorf (Bad Friedrichs­hall) soll ein be­stehendes Salzbergwerk um neue Strecken ergänzt und für einen rund 16 km langen unter­tägigen Verlauf bis zum Netzverknüpfungspunkt Groß­gartach genutzt werden.