BBPlG, Vorhaben 3: Brunsbüttel – Großgartach (SuedLink)
Abschnitt B: Scheeßel – Bad Gandersheim / Seesen

Die Bundesnetzagentur hat für den Abschnitt den Untersuchungs­rahmen festgelegt und erwartet nun weitere Unterlagen von den Vorhabenträgern. Außerdem wurden alternative Trassenkorridor­vorschläge in das weitere Verfahren aufgenommen.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Die Vorhabenträger TenneT und TransnetBW haben für den Abschnitt am 7. April 2017 einen Antrag auf Bundes­fach­planung eingereicht. Sie schlagen darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Leitung ver­laufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alterna­tiven. Der genaue Trassenverlauf wird in einem späteren Verfahrens­schritt (Plan­fest­stellung) bestimmt.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenz für den Abschnitt Scheeßel – Bad Gandersheim / Seesen fand am 13. Juni 2017 in Hannover statt. Eingeladen waren die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Ver­einigungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Auf der Antrags­konferenz wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassen­korridors und zu möglichen Alternativen ge­sammelt und erörtert. Ziel war es, zu bestimmen, welche Unterlagen der Vorhaben­träger der Bundesnetz­agentur für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umwelt­prüfung nach § 8 NABEG vorlegen muss.

Darüber hinaus können zum Abschnitt B bis zum 23. Juni 2017 auch schriftliche Stellungnahmen bei der Bundes­netzagentur eingereicht werden.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Antrags­konferenz und den einge­gan­genen schriftlichen Stellung­nahmen hat die Bundesnetzagentur am 23. November 2017 den Unter­suchungs­rahmen festgelegt. Am 28. November erfolgte eine kleine Änderung des Dokuments, die aber lediglich die Formatierung betrifft. Der Untersuchungsrahmen bestimmt den Inhalt der Unter­lagen, die die Vor­habenträger nach § 8 NABEG einzureichen haben. Die Vorlage der Unter­lagen war ur­sprünglich im dritten Quartal 2018 geplant; mittlerweile erwartet die Bundesnetzagentur die Unterlagen im ersten Quartal 2019.

Weitere Alternativen

Bei den Antragskonferenzen wurden weitere alternative Trassenkorridore vorgeschlagen. Die Bundesnetzagentur hat den Vorhabenträgern aufgegeben, die in den Untersuchungsrahmen genannten Alternativen fachlich zu prüfen. Im Ergebnis kommen die Alternativen Nummer 2 und 6 ernsthaft in Betracht sowie Teile der Alternative Nummer 1. Sie sollen in das weitere Bundes­fachplanungs­verfahren aufgenommen werden.

Weiterer Ablauf

Die Vorhabenträger TenneT und TransnetBW führen nun die erforderlichen Unter­suchungen durch und stellen ent­sprechende Unter­lagen nach § 8 NABEG zusammen. Auf Basis dieser Unter­lagen wird die Bundesnetzagentur die Träger öffent­licher Belange zur Stellung­nahme auf­fordern. Die Unterlagen werden außer­dem ausgelegt sowie an dieser Stelle veröffentlicht werden, damit sich auch die Öffent­lich­keit schriftlich zu den Trassen­korridoren äußern kann.

Stand: 3. Juli 2018