BBPlG, Vorhaben 3: Brunsbüttel – Großgartach (SuedLink)
Abschnitt E: Arnstein – Großgartach

Die Bundesnetzagentur hat für den Abschnitt den Unter­suchungs­rahmen festgelegt und erwartet nun weitere Unterlagen von den Vorhabenträgern. Außerdem wurden alternative Trassenkorridor­vorschläge in das weitere Verfahren aufgenommen.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Die Vorhabenträger TenneT und TransnetBW haben für den Abschnitt am 28. April 2017 einen Antrag auf Bundes­fach­planung eingereicht. Sie schlagen darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Leitung ver­laufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alterna­tiven. Der genaue Trassenverlauf wird in einem späteren Verfahrens­schritt (Plan­fest­stellung) bestimmt.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenzen (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenzen für den Abschnitt Arnstein – Großgartach haben am 4. Juli 2017 in Würzburg und am 11. Juli 2017 in Heilbronn stattgefunden. Ein­geladen waren die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Ver­einigungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Auf den Antrags­konferenzen wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassen­korridors und zu möglichen Alternativen gesammelt und erörtert. Ziel war es, zu bestimmen, welche Unterlagen der Vorhaben­träger der Bundesnetz­agentur für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umwelt­prüfung nach § 8 NABEG vorlegen muss.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Die Bundesnetzagentur hat den Vorhabenträgern am 30. Oktober 2017 den ersten Teil des Untersuchungs­rahmens zum Abschnitt E des Vorhabens 3 übersandt. Dieser bezieht sich aus­schließ­lich auf die Prüfung des vom Land Baden-Württemberg auf der Antragskonferenz am 11. Juli 2017 in Heilbronn einge­brachten Vorschlags, für die Trassenführung im Raum Bad Friedrichshall / Heilbronn die Salzbergwerke der Südwestdeutschen Salzwerke in etwa 200 Metern Tiefe zu nutzen.

Am 20. Dezember 2017 legte die Bundesnetzagentur den zweiten Teil des Unter­suchungsrahmens fest. Dieser bestimmt den Inhalt der Unter­lagen, die die Vor­haben­träger nach § 8 NABEG einzureichen haben. Die Vorlage der Unter­lagen war ur­sprünglich im dritten Quartal 2018 geplant; mittlerweile erwartet die Bundesnetzagentur die Unterlagen im ersten Quartal 2019.

Weitere Alternativen

Bei den Antragskonferenzen wurden weitere alternative Trassen­korridore vorgeschlagen. Die Bundesnetzagentur hat den Vorhabenträgern auf­gegeben, die in den Untersuchungs­rahmen genann­ten Alternativen fachlich zu prüfen. Im Ergebnis kommen die Alternativen Nummer 1, 2, 4, 5, 6 und 8 sowie die Alternativen 325-1 und 326 aus dem Abschnitt D ernsthaft in Betracht. Sie sollen in das weitere Bundes­fachplanungs­verfahren auf­genommen werden.

Anpassungen

Die Vorhabenträger haben bei vertiefenden Prüfungen festgestellt, dass sie manche der Trassenkorridore, die sie für die ergänzenden Unterlagen nach § 8 NABEG untersuchen sollen, in geringem Umfang modifizieren müssen. Diese Anpassungen haben die Vorhabenträger der Bundesnetzagentur angezeigt.

Weiterer Ablauf

Die Vorhabenträger führen nun die erforderlichen Unter­suchungen durch und stellen ent­sprechende Unter­lagen nach § 8 NABEG zusammen. Auf Basis dieser Unter­lagen wird die Bundesnetzagentur die Träger öffent­licher Belange zur Stellung­nahme auf­fordern. Die Unterlagen werden außer­dem ausgelegt sowie an dieser Stelle veröffentlicht werden, damit sich auch die Öffent­lich­keit schriftlich zu den Trassen­korridoren äußern kann.

Stand: 26. Oktober 2018