BBPlG, Vorhaben 5: Wolmirstedt – Isar (SuedOstLink)
Abschnitt A: Wolmirstedt – Raum Naumburg / Eisenberg

Der Abschnitt zwischen dem Umspann­werk Wolmir­stedt in Sachsen-Anhalt und dem Raum Naumburg/Eisenberg (Sachsen-Anhalt/Thüringen) ist Teil des Vorhabens 5 und bildet dessen nördlichen Abschluss.

Steckbrief

zuständige Vorhabenträger:50Hertz, TenneT
Länder:Sachsen-Anhalt (ST), Sachsen (SN), Thüringen (TH)
verfahrens­führende Behörde:Bundesnetzagentur
Technik:Gleichstrom (2 GW)
Spannung:320 oder 525 kV
Typ:Neubau in neuer Trasse
gesetzliche Grundlage:BBPlG
Trassen­länge des Abschnitts:etwa 183 km (VTK)
Inbetrieb­nahme des Abschnitts:geplant für 2025

möglicher Trassenverlauf des Abschnitts Wolmirstedt – Raum Naumburg/Eisenberg des BBPlG-Vorhabens 5; eine detaillierte Darstellung finden Sie in den Antragsunterlagen

Streckenverlauf

Der Vorschlagstrassenkorridor beginnt am Umspannwerk Wolmirstedt und verläuft von dort zunächst südlich in Richtung der A 14 und dann westlich an Magdeburg vorbei. Südwestlich von Magdeburg schwenkt er nach Südosten. Bei Schönebeck (Elbe) biegt er nach Süden ab, verläuft östlich von Förder­stedt und Staß­furt bis nördlich von Als­leben (Saale), wo er die Saale quert. Der Trassen­korridor folgt im Anschluss der A 14 in Rich­tung Süd­osten bis zur Stadt Halle (Saale). Diese umgeht er im Osten, quert die Weiße Elster und streift das östliche Ufer des Raß­nitzer Sees. Danach folgt der Trassen­korridor der A 9 und umgeht Bad Dürren­berg und Weißen­fels im Osten, bevor er weiter süd­östlich in Richtung des Raums Eisenberg führt.

Im vorgeschlagenen Trassenkorridor befinden sich zwei Bereiche, für die die Vorhaben­träger eine Ausführung als Frei­leitung vorge­schlagen haben. Ein Bereich betrifft den Trassen­korridor vom Netz­verknüpfungs­punkt Wolmir­stedt bis zur Stadt­grenze von Magde­burg. Der zweite bezieht sich auf den Bereich süd­westlich von Schöne­beck (Elbe) bis Förder­stedt.

Der Vorhabenträger hat diverse Alternativen vorgelegt. Eine umgeht Dahlen­wars­leben westlich. Zwei weitere Alternativen zweigen östlich von Hohen­dode­leben vom Vorschlags­trassen­korridor ab und verlaufen beide entlang der A 14. Ab dem Auto­bahn­kreuz Magde­burg Suden­burg knickt eine Alter­native Richtung Süd­westen ab und trifft westlich von Langen­weddingen wieder auf den vor­ge­schla­genen Trassen­korridor. Die andere Alter­native ver­läuft zunächst nach Süden zwischen Langen­weddingen und Oster­weddingen entlang und umgeht Süll­dorf nordwestlich. Südlich von Wels­leben trifft sie wieder den Vorschlags­trassenkorridor.

Eine großräumige Alternative besteht zudem zwischen Welsleben und Könnern. Diese zweigt bei Welsleben vom Vorschlags­trassenkorridor ab und verläuft bis Barby. Zwischen Wels­leben und Wespen zweigt sich diese nochmals in zwei Alter­nativen auf. Eine geht nördlich, die andere südlich an Eggers­dorf vorbei und beide treffen sich wieder süd­westlich von Barby. Im weiteren Verlauf umgeht der Trassen­korridor Calbe, Nien­burg und Bern­burg jeweils im Osten und trifft west­lich von Könnern wieder auf den vor­ge­schlagenen Trassen­korridor. Eine weitere klein­räumige Alter­native verläuft gebündelt mit der A 14 westlich an Gleithe vorbei.

Die zweite großräumige Alternative verläuft westlich des Vorschlags­trassen­korridors, umgeht Gerb­stedt im Osten sowie Halle west­lich entlang der A 143. Im Anschluss umgeht diese Mücheln im Westen und Frey­burg (Unstrut) sowie Naum­burg (Saale) im Osten. Danach führt die Alter­native Richtung Süd­westen, passiert nördlich von Schkölen die Landes­grenze von Thüringen und geht weiter Richtung Süd­osten. Daneben existieren zwei Querverbindungen zwischen der groß­räumigen Alternative und dem Vorschlags­trassen­korridor. Eine besteht nord­westlich von Als­leben (Saale), eine weitere verläuft vom vorge­schlagenen Trassen­korridor bei Stössen nach Süd­westen und trifft nördlich von Schkölen auf die Alternative.

Stand: 20. August 2019