BBPlG, Vorhaben 5: Wolmirstedt – Isar (SuedOstLink)
Abschnitt A: Wolmirstedt – Raum Naumburg / Eisenberg

Die Vorhabenträger haben Unter­lagen nach § 8 Netz­ausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) ein­gereicht. Die Bundes­netz­agentur prüft diese nun auf Voll­ständigkeit.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Die Vorhabenträger TenneT und 50Hertz haben am 8. März 2017 einen Antrag auf Bundes­fachplanung für den Abschnitt vom Netz­verknüpfungs­punkt Wolmir­stedt bis in den Raum Naumburg/Eisenberg bei der Bundes­netzagentur eingereicht. Sie schlagen darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Trasse ver­laufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alternativen. Der genaue Trassenverlauf wird in einem späteren Verfahrens­schritt (Plan­feststellung) bestimmt.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenzen (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenzen für den Abschnitt fanden am 3. Mai 2017 in Magdeburg und am 8. Mai 2017 in Halle (Saale) statt. Ein­geladen waren die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Ver­einigungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Auf den Antrags­konferenzen wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassen­korridors und zu möglichen Alternativen ge­sammelt und erörtert. Ziel war es, zu be­stimmen, welche Unterlagen der Vorhaben­träger für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umwelt­prüfung nach § 8 NABEG vorlegen muss.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus den Antrags­konferenzen und den einge­gan­genen schriftlichen Stellung­nahmen hat die Bundesnetzagentur am 7. August 2017 den Unter­suchungsrahmen festgelegt. Dieser bestimmt den Inhalt der Unter­lagen, die die Vor­habenträger nach § 8 NABEG einzureichen haben.

In einer überarbeiteten Fassung des Untersuchungs­rahmens vom 6. Oktober 2017 hat die Bundesnetzagentur über die kleinräumige Verschiebung eines Trassen­korridors bei Schkölen und über die Aufnahme eines neuen, kleinräumigen Trassen­korridor­segments bei Magdeburg-Eulenberg entschieden. Darüber hinaus hat sie den Vorhabenträgern die Grobprüfung von vier neuen Alternativen aufgegeben, die Dritte vorgeschlagen hatten. Am 10. August 2018 hat sie entschieden, dass drei dieser Alternativen ernsthaft in Betracht kommen und in das weitere Bundes­fachplanungs­verfahren aufzunehmen sind. Dies sind die Bündelungen mit der A 14 zwischen Neugattersleben und Plötzkau sowie mit den 380-kV-Freileitungen Ragow – Förderstedt und Wolmir­stedt – Förderstedt.

Am 18. April 2019 hat die Bundesnetzagentur ent­schieden, dass die Konverter­standorte 2 und 3 im Abschnitt A nicht weiter zu betrachten sind.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Am 30. April 2019 haben die Vorhabenträger Unter­lagen nach § 8 NABEG für den Abschnitt ein­gereicht. Die Bundesnetzagentur prüft diese nun auf Voll­ständig­keit.

Weiterer Ablauf

Sobald die Voll­ständigkeits­prüfung der Bundes­netz­agentur zu einem positiven Ergebnis kommt, wird die Bundes­netzagentur die Träger öffentlicher Belange zur Stellung­nahme auffordern. Die Unterlagen werden dann außerdem ausgelegt und auf dieser Seite ver­öffent­licht, damit sich die Öffentlichkeit schriftlich oder zur Nieder­schrift bei einer Auslegungs­stelle zu den Trassen­korridoren äußern kann.

Stand: 27. Mai 2019