Vorhaben 5: Archiv Bundesfachplanung

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung für das Vorhaben 5 abge­schlossen. Die Unterlagen aus den Verfahren bleiben jedoch weiter­hin für Sie verfügbar.

Abgeschlossene Bundesfachplanungsverfahren

Wolmirstedt – Raum Naumburg/Eisenberg (Abschnitt A)

Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Die Vorhabenträger TenneT und 50Hertz beantragten am 8. März 2017 die Bundes­fach­planung.

Die Antragskonferenzen fanden am 3. Mai 2017 in Magdeburg und am 8. Mai 2017 in Halle (Saale) statt.

Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Die Bundesnetzagentur legte am 7. August 2017 den Unter­suchungs­rahmen fest. In einer über­arbeiteten Fassung vom 6. Oktober 2017 hat die Bundes­netzagentur über die kleinräumige Verschiebung eines Trassen­korridors bei Schkölen und über die Aufnahme eines neuen, kleinräumigen Trassen­korridor­segments bei Magdeburg-Eulenberg entschieden. Darüber hinaus hat sie den Vorhaben­trägern die Grobprüfung von vier neuen Alternativen aufgegeben, die Dritte vorgeschlagen hatten. Am 10. August 2018 hat sie entschieden, dass drei dieser Alternativen ernsthaft in Betracht kommen und in das weitere Bundes­fachplanungs­verfahren aufzunehmen sind. Dies sind die Bündelungen mit der A 14 zwischen Neugatters­leben und Plötzkau sowie mit den 380-kV-Freileitungen Ragow – Förderstedt und Wolmir­stedt – Förderstedt. Am 18. April 2019 hat die Bundesnetzagentur ent­schieden, dass die Konverter­standorte 2 und 3 im Abschnitt A nicht weiter zu betrachten sind.

Am 30. April 2019 haben die Vorhabenträger Unter­lagen nach § 8 NABEG für den Abschnitt ein­gereicht. Dabei haben sie eine Aus­führung als Erd­kabel und auf Teil­abschnitten auch die Möglich­keit einer Freileitungs­ausführung unter­sucht.

Bundesfachplanungsunterlagen Erdkabel

Die Unterlagen können Sie alternativ zu den Einzel-Downloads auch in vollem Umfang als Zipdatei (2,99 GB) herunterladen. Das Kürzel (EK) kenn­zeichnet die Erdkabel­unterlagen.

Bundesfachplanungsunterlagen Freileitung

Die Vorhabenträger haben neben der Erdkabelvariante auf Teilabschnitten auch eine mögliche Freileitungsausführung untersucht. Die Unterlagen können Sie alternativ zu den Einzel-Downloads auch in vollem Umfang als Zipdatei (3,96 GB) herunterladen. Das Kürzel (FL) kenn­zeichnet die Frei­leitungs­unterlagen.

Die Bundesnetzagentur hat nach § 9 NABEG vom 19. Juni bis zum 19. August 2019 andere Behörden und die Öffentlichkeit beteiligt. Der Erörterungs­termin nach § 10 NABEG war am 12. November 2019 in Staßfurt.

Raum Naumburg/Eisenberg – Raum Hof (Abschnitt B)

Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Die Vorhabenträger TenneT und 50Hertz beantragten am 12. April 2017 die Bundes­fach­planung.

Die Antragskonferenz fand am 13. Juni 2017 in Gera statt.

Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Die Bundesnetzagentur legte am 15. Juni 2015 den Untersuchungs­rahmen fest. Sie gab den Vorhaben­trägern zudem elf neu vorgeschlagene Alternativen zur Grobprüfung auf. Am 10. August 2018 hat die Bundesnetzagentur ent­schieden, dass zehn davon ernsthaft in Betracht kommen und in das weitere Bundesfachplanungs­verfahren aufzunehmen sind. Dazu gehörte die Alter­native zur westlichen Um­gehung des Geraer Stadtwaldes. Insgesamt wurde für 14 Trassenkorridor­segmente eine Ausführung als Freileitung statt als Erdkabel geprüft. Im Anschluss hat die Bundesnetzagentur am 2. November 2018 entschieden, dass derzeit für den Abschnitt B in keinem dieser Segmente die Ausführung als Frei­leitung weiter zu untersuchen ist.

Die Bundesnetzagentur hat nach § 9 NABEG vom 30. Januar bis zum 28. Februar 2019 andere Behörden und die Öffentlichkeit beteiligt. Der Erörterungs­termin nach § 10 NABEG war am 25. Juni 2019 in Schleiz.

Raum Hof – Raum Schwandorf (Abschnitt C)

Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Die Vorhabenträger TenneT und 50Hertz beantragten am 29. März 2017 die Bundes­fach­planung.

Die Antragskonferenzen fanden am 17. und 18. Mai 2017 in Weiden sowie am 31. Mai und 1. Juni 2017 in Hof statt.

Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Die Bundes­netzagentur legte am 6. Oktober 2017 den Untersuchungs­rahmen fest. Sie entschied zudem über die kleinräumige Verschiebung von Trassen­korridoren sowie über die Aufnahme von neuen, kleinräumigen Trassen­korridor­segmenten. So wurde beispielsweise eine Alternative im Bereich Manteler Forst, die zuvor von den Vorhabenträgern ausgeschieden wurde, wieder ins Verfahren auf­genommen.

Die Bundesnetzagentur hat nach § 9 NABEG vom 13. Februar bis zum 12. April 2019 andere Behörden und die Öffentlichkeit beteiligt. Der Erörterungs­termin nach § 10 NABEG war vom 23. bis zum 31. Juli 2019 in Weiden.

Raum Schwandorf – Isar (Abschnitt D)

Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Die Vorhabenträger TenneT und 50Hertz beantragten am 26. April 2017 die Bundes­fach­planung.

Die Antragskonferenz fand am 27. und 28. Juni 2017 in Regensburg statt.

Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Die Bundes­netz­agentur legte am 21. Dezember 2017 den Untersuchungs­rahmen fest. Sie hat aufgrund von Vorschlägen Dritter zudem acht neue Alternativen aufgenommen, von denen sieben einer Grob­prüfung zu unterziehen waren. Eine Alternative im Bereich Essenbach, die zuvor von den Vorhaben­trägern ausgeschieden wurde, wurde wieder ins Verfahren aufge­nommen. Am 8. Juni 2018 hat die Bundesnetzagentur entschieden, drei Alternativen bei Bayer­bach und Postau, eine Alternative bei Burg­lengenfeld sowie eine Alter­native bei Bern­hards­wald als ernsthaft in Betracht kommend in das weitere Bundes­fachplanungs­verfahren aufzu­nehmen.

Unterlagen (§ 8 NABEG)

Die Vorhabenträger legten der Bundes­netz­agentur am 29. März 2019 die voll­ständigen Bundes­fach­planungs­unterlagen vor. Alternativ zu den Einzel­downloads können Sie diese auch in einer Zipdatei (3,18 GB) herunterladen.

Die Bundesnetzagentur hat nach § 9 NABEG vom 9. Mai bis zum 11. Juli 2019 andere Behörden und die Öffentlichkeit beteiligt. Der Erörterungs­termin nach § 10 NABEG war vom 15. bis zum 17. Oktober 2019 in Regenstauf.