BBPlG, Vorhaben 5: Wolmirstedt – Isar (SuedOstLink)
Abschnitt B: Raum Naumburg/Eisenberg – Raum Hof

Der Abschnitt ist Teil des Vorhabens 5 und reicht vom Raum Naumburg/Eisen­berg (Thüringen/Sachsen-Anhalt) bis zum Raum Hof (Bayern).

Steckbrief

zuständige Vorhabenträger:50Hertz, TenneT
Länder:Thüringen (TH), Sachsen-Anhalt (ST), Sachsen (SN), Bayern (BY)
verfahrens­führende Behörde:Bundesnetzagentur
Technik:Gleichstrom (2 GW)
Spannung:320 oder 525 kV
Typ:Neubau in neuer Trasse
gesetzliche Grundlage:BBPlG
Trassen­länge des Abschnitts:etwa 83 km (VTK)
Inbetrieb­nahme des Abschnitts:geplant für 2025

möglicher Trassenverlauf des Abschnitts B (Raum Naumburg/Eisenberg – Raum Hof) des BBPlG-Vorhabens 5; eine detaillierte Darstellung finden Sie in den Antragsunterlagen

Streckenverlauf

Der vorgeschlagene Trassenkorridor beginnt nordöstlich der Stadt Eisenberg. Von dort verläuft er zunächst in südlicher Richtung östlich an Eisenberg vorbei und schwenkt westlich von Bad Köstritz kleinräumig nach Südwesten, um Gera groß­räumig im Westen zu umgehen. Dabei hält er sich östlich der Ortslage Kraftsdorf und Saara. Anschließend passiert der vorgeschlagene Korridor in südöstlicher Richtung die Gemeinde Zedlitz, um bei Weida die Bündelung mit einer Freileitung bis Höhe Langen­wetzen­dorf aufzunehmen. Von dort verläuft er in südwestlicher Richtung östlich an den Ortslagen Pöllwitz und Pausa vorbei, um in Rosen­bach/Vogt­land die thüringisch-sächsische Landesgrenze zu passieren. Er verläuft weiter in südwestliche Richtung an Reuth vorbei, um kurz vor dem Ende des Abschnitts erneut die sächsisch-thüringische Landesgrenze zu queren. Der Abschnitt endet in der Nähe des Länderecks Thüringen/Bayern/Sachsen bei Gefell.

Darüber hinaus sind Alternativen betrachtet worden. Direkt am nördlichen Abschnitts­punkt verläuft eine Alternative im Tal der Weißen Elster und umfährt Crossen im Osten. Westlich von Bad Köstritz trifft sie wieder auf den vor­geschlagenen Trassenkorridor. Eine weitere Alternative beginnt westlich von Bad Köstritz und passiert Gera im Bereich des Geraer Stadtwaldes, bis sie bei Zedlitz wieder auf den vorgeschlagenen Trassenkorridor trifft. Eine weitere Alternative bündelt ab Hartmannsdorf mit der A 4 Richtung Westen, um anschließend ab dem Hermsdorfer Kreuz Richtung Süden teilweise mit der A 9 zu bündeln und bei Auma auf eine weitere Alternative zu stoßen. Ein weiterer alternativer Verlauf in diesem Bereich beginnt an der A 4 bei Kraftsdorf und führt westlich an Sankt Gangloff vorbei bis Tautendorf. Mehrere klein­räumige Alternativen bündeln zwischen Weida und Tegau Richtung Südwesten verlaufend mit den Freileitungen zwischen Weida und Remptendorf sowie zwischen Weida und Auma. Daran anschließend verläuft ein alternativer Trassenkorridor Richtung Südwesten bis Schleiz und im weiteren Verlauf Richtung Südosten bis Unter­koskau. Dort trifft er auf eine weitere Alternative, die sich bei Rosenbach/Vogtland (Ortslage Drochaus) vom vor­geschlagenen Trassenkorridor in südwestliche Richtung löst. Der Zusammenschluss der Alternativen ab Unterkoskau verläuft weiter in südlicher Richtung. Die Alternative endet in der Nähe des Länderecks Thüringen/Bayern/Sachsen bei Gefell. In dieser Alternative wird mehrfach die thüringisch-sächsische Grenze passiert. Eine weitere kleinräumige Alternative verläuft westlich des vorgeschlagenen Trassen­korridors bei Langenwetzendorf-Wildetaube. Ein weiterer Alternativ­verlauf verlässt den vorgeschlagenen Trassen­korridor bei Langenwetzendorf-Naitschau und verläuft östlich des Vorschlagskorridors nach Süden. Er passiert Elsterberg im Westen und führt anschließend in süd­westlicher Richtung bei Rosenbach/Vogtland (Ortslage Mehltheuer) auf den vorgeschlagenen Trassenkorridor zurück. In dieser Alternative wird mehrfach die thüringisch-sächsische Grenze passiert.

Stand: 9. Mai 2019