BBPlG, Vorhaben 5: Wolmirstedt – Isar (SuedOstLink)
Abschnitt B: Raum Naumburg/Eisenberg – Raum Hof

Die Bundesnetzagentur hat einen nicht-öffentlichen Erörterungstermin durch­geführt.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Die Vorhabenträger TenneT und 50Hertz haben am 12. April 2017 einen Antrag auf Bundes­fachplanung für den Abschnitt bei der Bundes­netzagentur eingereicht. Sie schlagen darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Trasse ver­laufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alternativen. Der genaue Trassenverlauf wird in einem späteren Verfahrens­schritt (Plan­fest­stellung) bestimmt.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenz für den Abschnitt Raum Naum­burg/Eisenberg – Raum Hof fand am 13. Juni 2017 in Gera statt. Eingeladen waren die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Ver­einigungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Auf der Konferenz wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassen­korridors und zu möglichen Alternativen ge­sammelt und erörtert. Ziel war es, zu bestimmen, welche Unterlagen der Vorhaben­träger der Bundesnetz­agentur für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umwelt­prüfung nach § 8 NABEG vorlegen muss.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Antragskonferenz und schriftlichen Stellung­nahmen hat die Bundesnetzagentur am 30. November 2017 den Untersuchungs­rahmen fest­gelegt. Dieser bestimmt den Inhalt der Unterlagen, die die Vorhaben­träger nach § 8 NABEG einzureichen haben.

Die Bundesnetzagentur hatte den Vorhabenträgern zudem elf neu vorgeschlagene Alternativen zur Grob­prüfung aufgegeben. Am 10. August 2018 hat sie ent­schieden, dass zehn davon ernsthaft in Betracht kommen und in das weitere Bundes­fachplanungs­verfahren aufzu­nehmen sind. Dazu gehören Alternativen zur west­lichen Umgehung des Geraer Stadtwaldes sowie zwischen Kraftsdorf und Tauten­dorf. Bei den weiteren Alternativen handelt es sich um Bündelungen mit bestehenden Frei­leitungen bei Langenwetzendorf, bei Crimla, zwischen Weida und Remptendorf und zwischen Auma und Weida sowie mit der A 4 zwischen Gera und Hermsdorf. Eine Bündelung mit der A 9 südlich von Hermsdorf, die zuvor von den Vorhabenträgern ausgeschieden wurde, wurde wieder ins Verfahren aufgenommen.

Insgesamt wurde für 14 Trassenkorridor­segmente eine Ausführung als Freileitung statt als Erdkabel geprüft. Im Anschluss hat die Bundesnetzagentur am 2. November 2018 entschieden, dass derzeit für den Abschnitt B in keinem dieser Segmente die Ausführung als Freileitung weiter zu untersuchen ist. Ein Segment im Bereich des Frießnitzer Sees entfällt damit komplett, die übrigen Alternativen bleiben als Erdkabel-Variante weiter im Verfahren.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Am 30. November 2018 haben die Vorhabenträger die Unter­lagen nach § 8 NABEG für den Abschnitt ein­gereicht, deren Voll­ständigkeit die Bundesnetzagentur fest­gestellt hat.

Akteur: Öffentlichkeit Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 9 NABEG)

Die Unterlagen nach § 8 NABEG wurden vom 30. Januar bis zum 28. Februar 2019 öffentlich ausgelegt. Im Anschluss hatte die Öffentlichkeit noch bis zum 1. April 2019 die Möglichkeit, sich zu dem Vorhaben zu äußern und Einwendungen zu erheben.

Akteur: Öffentlichkeit Erörterungstermin (§ 10 NABEG)

Nach § 10 NABEG erörtert die Bundes­netzagentur mündlich die rechtzeitig erho­be­nen Einwendungen mit dem Vor­haben­träger und den Stellung­nehmern. Der nicht-öffentliche Erörterungstermin war am 25. Juni 2019 in Schleiz.

Weiterer Ablauf

Die Bundes­netzagentur wird nun über den Verlauf des Trassenkorridors entscheiden. Die Entscheidung wird auch auf dieser Seite veröffentlicht.

Stand: 11. Juli 2019