BBPlG, Vorhaben 5: Wolmirstedt – Isar (SuedOstLink)
Abschnitt C: Raum Hof – Raum Schwandorf

Die öffentliche Auslegung der Unterlagen nach § 8 Netz­ausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) ist beendet.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Die Vorhabenträger TenneT und 50Hertz haben am 29. März 2017 einen Antrag auf Bundes­fachplanung für den Abschnitt vom Raum Hof bis zum Raum Schwan­dorf bei der Bundes­netzagentur eingereicht. Sie schlagen darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Trasse ver­laufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alternativen. Der genaue Trassenverlauf wird in einem späteren Verfahrens­schritt (Plan­feststellung) bestimmt.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenzen (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenzen für den Abschnitt fanden am 17. und 18. Mai 2017 in Weiden sowie am 31. Mai und 1. Juni 2017 in Hof statt. Ein­geladen waren die Träger öffentlicher Belange, an­erkannte Ver­einigungen sowie die interessierte Öffent­lichkeit. Auf den Antrags­konferenzen wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassen­korridors und zu möglichen Alternativen gesammelt und erörtert. Ziel war es, zu be­stimmen, welche Unterlagen der Vorhaben­träger für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umwelt­prüfung nach § 8 NABEG vorlegen muss.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus den Antrags­konferenzen und schriftlichen Stellung­nahmen hat die Bundes­netzagentur am 6. Oktober 2017 den Unter­suchungs­rahmen festgelegt. Dieser bestimmt den Inhalt der Unter­lagen, die die Vor­haben­träger nach § 8 NABEG einzu­reichen haben.

Die Bundesnetzagentur hat mit dem Untersuchungs­rahmen über die kleinräumige Verschiebung von Trassen­korridoren bei Gattendorf und Stemmasgrün sowie über die Aufnahme von neuen, kleinräumigen Trassenkorridor­segmenten bei Püchers­reuth und Bechtsrieth ent­schieden. Eine Alternative im Bereich Manteler Forst, die zuvor von den Vorhabenträgern ausgeschieden wurde, wurde wieder ins Ver­fahren aufgenommen. Zudem wurden den Vorhaben­trägern aufgrund von Vorschlägen Dritter zwei neue Alternativen zur Grobprüfung aufgegeben.

Am 6. Juni 2018 hat die Bundesnetzagentur entschieden, eine Bündelung mit der A 93 bei Gattendorf als ernsthaft in Betracht kommende Alternative in das weitere Bundes­fachplanungs­verfahren aufzunehmen. Sie hat außerdem entschieden, bei Köditz zwei Trassenkorridor­segmente zu verschieben und eines nicht weiter zu betrachten. Am 20. Juni 2018 hat die Bundesnetzagentur über die klein­räumige Verschiebung von Trassenkorridoren bei Pilmers­reuth und im Manteler Forst entschieden.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Am 21. Dezember 2018 haben die Vorhabenträger die Unter­lagen nach § 8 NABEG für den Abschnitt ein­gereicht.

Akteur: Öffentlichkeit Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 9 NABEG)

Die Unterlagen nach § 8 NABEG lagen vom 13. Februar bis zum 12. März 2019 öffentlich aus. Im Anschluss hatte die Öffentlichkeit noch bis zum 12. April 2019 die Möglichkeit, sich zu dem Vorhaben zu äußern und Einwendungen zu erheben.

Weiterer Ablauf

Nach der Beteiligungsphase wird ein Erörterungstermin stattfinden, in dem die vorgebrachten Einwendungen thematisiert werden. Erst danach wird über den Verlauf des Trassenkorridors entschieden.

Stand: 13. April 2019