BBPlG, Vorhaben 11: Bertikow – Pasewalk

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung abgeschlossen und einen Trassenkorridor festgelegt.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im oder vor dem Planfeststellungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Am 4. August 2014 reichte der Vorhabenträger 50Hertz bei der Bundes­netzagentur einen Antrag auf Bundes­fach­planung ein. Dieser schlägt einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Leitung verlaufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alternativen. Der genaue Trassen­verlauf und die Mast­standorte werden in einem späteren Verfahrens­schritt (Planfeststellung) bestimmt.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenz fand am 24. September 2014 in Torgelow statt. Gemeinsam mit den Trägern öffentlicher Belange, Vereinigungen und der inter­essierten Öffent­lichkeit wurde dabei diskutiert, welche Unterlagen der Vor­haben­träger 50Hertz für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umwelt­prüfung nach § 8 Netz­ausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) vorlegen muss. Darüber hinaus wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträglich­keit des im Antrag vor­geschlagenen Trassen­korridors und zu möglichen Alternativen gesammelt und erörtert.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Im November 2014 legte die Bundesnetzagentur den Unter­suchungs­rahmen fest und bestimmte, welche Unter­lagen nach § 8 NABEG der Vorhaben­träger 50Hertz noch einzureichen hatte.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Der Vorhabenträger 50Hertz hatte die Bundes­fach­planungs­unterlagen nach § 8 NABEG erstmals im Juli 2015 eingereicht, musste sie jedoch nach einer Prüfung durch die Bundesnetzagentur überarbeiten. Am 4. August 2017 legte 50Hertz über­arbeitete Unterlagen vor, deren Vollständigkeit die Bundesnetzagentur nach einer erneuten Prüfung am 21. August 2017 festgestellt hat.

Akteur: Öffentlichkeit Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 9 NABEG)

Die Unterlagen nach § 8 NABEG wurden vom 4. September bis zum 4. Oktober 2017 öffentlich aus­gelegt. Im Anschluss hatte die Öffent­lich­keit bis zum 6. November 2017 die Möglichkeit, sich zu den beabsichtigten Trassenkorridoren zu äußern und Ein­wendungen zu einzureichen.

Akteur: Öffentlichkeit Erörterungstermin (§ 10 NABEG)

Nach § 10 NABEG hat die Bundes­netzagentur die rechtzeitig erhobenen Ein­wendungen mit dem Vor­haben­träger und den Stellung­nehmern mündlich erörtert. Der nicht-öffentliche Erörterungstermin war am 10. und 11. Januar 2018 in Torgelow.

Zur Vorbereitung des Erörterungstermins wurden in einer Synopse die Argumente der eingegangenen Ein­wendungen und Stellungnahmen anonymisiert zusammen­gestellt und durch den Vorhabenträger 50Hertz erwidert. Diese Synopse steht den geladenen Einwendern und Stellungnehmern zur Verfügung.

Akteur: Bundesnetzagentur Entscheidung über den Trassenkorridor (§§ 12-13 NABEG)

Die Bundesnetzagentur hat mit der Entscheidung nach § 12 NABEG vom 29. März 2018 den Trassen­korridor für das Vorhaben festgelegt. Dieser verläuft nun über­wiegend gebündelt mit der Bundesautobahn 20. Die Entscheidung enthält zudem eine Bewertung sowie eine zusammen­fassende Erklärung der Umweltauswirkungen gemäß den §§ 14k und 14l des Gesetzes über die Umwelt­verträglich­keit (UVPG) und das Ergebnis der Prüfung von alter­nativen Trassenkorridoren. Sie enthält zudem eine Auf­stellung der Überwachungs­maßnahmen nach § 14m UVPG (jeweils in der Fassung der Bekannt­machung vom 24. Februar 2010).

Weiterer Ablauf

Die Bundes­netzagentur wird als nächstes in einem Planfeststellungs­verfahren den genauen Verlauf der Trasse bestimmen. Der festgelegte Trassenkorridor ist dabei verbindlich.

Stand: 30. Juni 2018