BBPlG, Vorhaben 13: Pulgar – Vieselbach
Abschnitt Mitte: Geußnitz – Bad Sulza

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung abgeschlossen und einen Trassenkorridor festgelegt.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Der Vorhabenträger 50Hertz hat am 21. September (aktualisiert am 29. September) 2017 die Bundes­fach­planung für den Abschnitt Schkölen – Bad Sulza beantragt und am 2. Oktober 2017 für den Abschnitt Geußnitz - Schkölen. Diese Abschnitte wurden im späteren Verfahren zusammengefasst. 50Hertz hat in den Anträgen einen Trassen­korridor sowie mehrere in Frage kommende Alternativen vor­geschlagen. Der genaue Verlauf der eigentlichen Trasse sowie die Mast­standorte werden in einem späteren Verfahrens­schritt (Plan­feststellung) be­stimmt.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die gemeinsame Antrags­konferenz für die damaligen Abschnitte 2 und 3 fand am 29. November 2017 in Apolda statt. Eingeladen waren die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Ver­einigungen sowie die interessier­te Öffentlichkeit. Auf der Antrags­konferenz wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit der im Antrag vor­geschlage­nen Trasse gesammelt und erörtert. Ziel war es, zu be­stimmen, welche Unter­lagen der Vorhaben­träger nach § 8 NABEG vorlegen muss. Im Nachgang der Antragskonferenz hat die Bundes­netz­agentur entschieden, die beiden Abschnitte im weiteren Verfahren zusammenzufassen.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Antrags­konferenz und den ein­gegangenen schrift­lichen Stellung­nahmen hat die Bundes­netzagentur am 12. April 2018 den Unter­suchungs­rahmen festgelegt. Dieser bestimmt den Inhalt der Unterlagen, die der Vorhabenträger nach § 8 NABEG ein­zureichen hat.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Am 17. Dezember 2018 hat 50Hertz die Unterlagen nach § 8 NABEG für den Abschnitt ein­gereicht, deren Voll­ständigkeit die Bundesnetzagentur festgestellt hat.

Akteur: Öffentlichkeit Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 9 NABEG)

Die Unterlagen nach § 8 NABEG wurden vom 23. Januar bis zum 22. Februar 2019 öffentlich ausgelegt. Im Anschluss hatte die Öffentlichkeit noch bis zum 22. März 2019 die Möglichkeit, sich zu dem Vorhaben zu äußern und Ein­wendungen zu erheben.

Akteur: Einwender/Stellungnehmer Erörterungstermin (§ 10 NABEG)

Nach § 10 NABEG erörtert die Bundes­netzagentur mündlich die rechtzeitig erhobenen Einwendungen mit dem Vor­haben­träger und den Stellung­nehmern. Der nicht-öffentliche Erörterungstermin war am 14. Mai 2019 in Jena.

Akteur: Bundesnetzagentur Entscheidung über den Trassenkorridor (§§ 12-13 NABEG)

Die Bundesnetzagentur hat mit der Entscheidung nach § 12 NABEG vom 26. Juli 2019 einen Trassen­korridor für den Abschnitt festgelegt. Der 41 km lange Korridor orientiert sich im Wesentlichen an einer bereits bestehen­den Leitung. Teilweise können auch die vorhandenen Masten weiter genutzt werden, sodass nur Leiterseile ausgetauscht werden müssen. Zudem kommen stellen­weise Einebenen­masten in Betracht, um Auswirkungen auf Mensch und Umwelt möglichst gering zu halten.

Weiterer Ablauf

Die Bundes­netzagentur wird als nächstes in einem Plan­feststellungs­verfahren den genauen Verlauf der Trasse bestimmen. Der festgelegte Trassenkorridor ist dabei verbindlich.

Stand: 30. September 2019