BBPlG, Vorhaben 13: Pulgar – Vieselbach
Abschnitt West: Bad Sulza - Vieselbach

Die öffentliche Auslegung der Unterlagen nach § 8 Netz­ausbau­beschleunigungs­gesetz (NABEG) ist beendet.

Klicken Sie auf die Grafik, um mehr über die fünf Schritte zu erfahren!Aktueller Stand: Das Vorhaben befindet sich im Bundesfachplanungsverfahren.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Der Vorhabenträger 50Hertz hat am 19. Oktober 2017 bei der Bundes­netz­agentur einen Antrag auf Bundes­fach­planung für den Abschnitt gestellt. Er schlägt darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Trasse ver­laufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alternativen. Der genaue Trassen­verlauf und die Mast­standorte werden in einem späteren Verfahrens­schritt (Plan­feststellung) be­stimmt.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenz für den Abschnitt fand am 16. Januar 2018 in Erfurt statt. Eingeladen waren die Träger öffentlicher Belange, anerkannte Vereinigungen und die interessierte Öffentlichkeit. Auf der Antrags­konferenz wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträglichkeit des im Antrag vorgeschlagenen Trassenkorridors gesammelt und erörtert. Ziel war es, zu bestimmen, welche Unter­lagen der Vor­haben­träger der Bundesnetzagentur nach § 8 NABEG vorlegen muss.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Antrags­konferenz und den ein­gegangenen schrift­lichen Stellung­nahmen hat die Bundes­netzagentur am 22. Mai 2018 den Unter­suchungs­rahmen festgelegt. Dieser bestimmt den Inhalt der Unter­lagen, die der Vorhabenträger nach § 8 NABEG ein­zureichen hat.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Der Vorhaben­träger 50Hertz hat die Unterlagen nach § 8 NABEG für den Abschnitt im Juni 2019 eingereicht.

Akteur: Öffentlichkeit Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 9 NABEG)

Die Unterlagen nach § 8 NABEG lagen vom 17. Juli bis zum 16. August 2019 öffentlich aus. Im Anschluss hatte die Öffentlichkeit noch bis zum 16. September 2019 die Mög­lich­keit, sich zu dem Vorhaben zu äußern und Ein­wendungen zu erheben.

Weiterer Ablauf

Nach der Beteiligungsphase wird ein Erörterungstermin stattfinden, in dem die vorgebrachten Einwendungen thematisiert werden. Erst danach wird über den Verlauf des Trassenkorridors entschieden.

Stand: 17. September 2019