BBPlG, Vorhaben 14: Röhrsdorf – Weida – Remptendorf

Das Vorhaben 14 soll die bereits vorhandene 380-kV-Freileitung zwischen Röhrs­dorf (Sachsen), Weida und Remptendorf (beides Thüringen) durch eine neue Leitung mit gleicher Spannung ersetzen. Der Korridor­verlauf orientiert sich bis auf zwei Ausnahmen an der bereits bestehenden Trasse. Es sollen leistungsfähigere Hochstrom-Leiterseile zum Einsatz kommen, die die Übertragungskapazität um bis zu 40 Prozent erhöhen. Zusätzlich müssen die Umspannwerke an den End­punkten sowie in Weida angepasst werden. Nach Inbetrieb­nahme wird die bestehende Freileitung dann zurückgebaut.

Steckbrief

Vorhaben­träger:50Hertz
verfahrens­führende Behörde:Bundesnetzagentur
Länder:Sachsen, Thüringen
technische Daten:Wechselstrom, 380 kV
Typ:Neubau in bestehender Trasse
Kenn­zeich­nungen:länderübergreifend
Länge:etwa 108 km (Vorschlags­trassenkorridor)
Gesamt­inbetrieb­nahme:geplant für 2023

möglicher Trassenverlauf der Leitung Röhrsdorf – Weida – Remptendorf (BBPlG-Vorhaben 14); eine detaillierte Darstellung finden Sie in den Antragsunterlagen

Das Vorhaben dient der Erhöhung der Übertragungs­kapazität zwischen Sachsen und Thüringen. Es ist notwendig, um die steigenden Mengen erneuerbarer Energien ab­zu­transportieren und verbessert die Ver­bindung der Netzgebiete von 50Hertz und TenneT. Dies dient dem Transport von überschüssiger Energie aus den ostdeutschen in die süddeutschen Länder, die ins­besondere aufgrund des Kernenergieausstiegs von Erzeugungs­defiziten geprägt sind. Das Vorhaben steht seit 2013 im Bundes­bedarfs­plan.

Stand: 11. Dezember 2019