BBPlG, Vorhaben 19: Urberach – Pfungstadt – Weinheim – Punkt G380 – Altlußheim – Daxlanden
Abschnitt Nord: Urberach – Pfungstadt – Weinheim

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung abgeschlossen und einen Trassenkorridor festgelegt.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion hat für den Abschnitt am 8. Februar 2017 einen Antrag auf Bundes­fach­planung eingereicht. Er schlägt darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Trasse ver­laufen könnte, sowie mehrere in Frage kommende Alterna­tiven. Der genaue Trassenverlauf und die Mast­standorte werden in einem späteren Verfahrens­schritt (Plan­feststellung) bestimmt.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Die Antragskonferenz für den Abschnitt Urberach – Pfungstadt – Weinheim fand am 25. April 2017 in Darmstadt statt. Eingeladen waren die Träger öffent­licher Belange, anerkannte Vereinigungen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Auf der Antrags­konferenz wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassenkorridors und zu möglichen Alternativen gesammelt und erörtert. Ziel war es, zu bestimmen, welche Unterlagen der Vor­haben­träger der Bundesnetz­agentur für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umwelt­prüfung nach § 8 NABEG vorzulegen hat.

Akteur: Bundesnetzagentur Festlegung des Untersuchungsrahmens (§ 7 NABEG)

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Antrags­konferenz und den ein­gegangenen schriftlichen Stellung­nahmen hat die Bundes­netzagentur am 14. Juni 2017 den Unter­suchungsrahmen festgelegt. Dieser bestimmt den Inhalt der Unter­lagen, die der Vorhabenträger nach § 8 NABEG ein­zureichen hat.

Akteur: Vorhabenträger Unterlagen (§ 8 NABEG)

Der Vorhabenträger Amprion hat am 3. April 2018 Unter­lagen nach § 8 NABEG eingereicht und sie am 8. Oktober 2018 vervollständigt.

Akteur: Öffentlichkeit Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 9 NABEG)

Die Unterlagen nach § 8 NABEG wurden vom 19. November bis zum 18. Dezember 2018 öffentlich aus­gelegt. Im Anschluss hatte die Öffentlichkeit noch bis zum 18. Januar 2019 die Möglich­keit, sich zu dem Vorhaben zu äußern und Ein­wendungen zu erheben.

Akteur: Einwender/Stellungnehmer Erörterungstermin (§ 10 NABEG)

Nach § 10 NABEG erörtert die Bundes­netzagentur mündlich die rechtzeitig erho­be­nen Einwendungen mit dem Vor­haben­träger und den Stellung­nehmern. Der nicht-öffentliche Erörterungstermin war am 28. Mai 2019 in Darmstadt.

Akteur: Bundesnetzagentur Entscheidung über den Trassenkorridor (§§ 12-13 NABEG)

Die Bundesnetzagentur hat mit der Entscheidung nach § 12 NABEG vom 27. September 2019 einen Trassen­korridor für den Abschnitt festgelegt. Der 60 km lange Korridor orientiert sich im Wesentlichen an einer bereits bestehen­den Leitung.

Auslegung

Zusätzlich zur Veröffentlichung im Internet liegen die Unterlagen vom 28. Oktober bis zum 8. Dezember 2019 an folgenden Orten öffentlich aus.

Standorte der Bundesnetzagentur

  • Tulpenfeld 4, 53113 Bonn
  • Auf der Ludwigshöhe 204, 64285 Darmstadt

    (jeweils Mo-Mi 8-16 Uhr, Do 8-17:30 Uhr, Fr 8-13 Uhr)

Kreis Groß-Gerau

  • Wilhelm-Seipp-Straße 4, 64521 Groß-Gerau

    (jeweils Mo/Di/Do/Fr 8-12 Uhr, Mi 14-18 Uhr)

Kreis Bergstraße

  • Bürgerbüro, Graben 15, 64646 Heppenheim

    (jeweils Mo-Mi 8-16 Uhr, Do 8-18 Uhr, Fr 8-12 Uhr)

Weiterer Ablauf

Die Bundes­netzagentur wird als nächstes in einem Plan­feststellungs­verfahren den genauen Verlauf der Trasse bestimmen. Der festgelegte Trassenkorridor ist dabei verbindlich.

Stand: 27. September 2019