BBPlG, Vorhaben 19: Urberach – Pfungstadt – Weinheim – G380 – Altlußheim – Daxlanden
Abschnitt Süd: Weinheim – G380 – Altlußheim – Daxlanden

Der Abschnitt zwischen Weinheim und Daxlanden in Baden-Württem­berg bildet den südlichen Abschluss des Vorhabens 19. Ursprünglich hatte der Vorhaben­träger TransnetBW die Abschnitte Weinheim – Altlußheim (vormals Abschnitt Mitte) sowie Altlußheim – Daxlanden (vormals Abschnitt Süd) beantragt. Die Bundes­netz­agentur hat allerdings im Nachgang der Antrags­konferenzen ent­schieden, diese zu einem gemeinsamen Abschnitt zusammenzufassen.

Steckbrief

Vorhabenträger:TransnetBW
verfahrens­führende Behörde:Bundesnetzagentur
Länder:Baden-Württemberg, Hessen
technische Daten:Wechselstrom, 380 kV
Typ:Neubau in bestehender Trasse, Zubeseilung
Länge:etwa 76 km (Vorschlags­trassenkorridor)

möglicher Trassenverlauf des Abschnitts Weinheim – Daxlanden des BBPlG-Vorhabens 19; eine detaillierte Darstellung finden Sie in den Antragsunterlagen

Streckenverlauf

Der vorgeschlagene Trassen­korridor verbindet die Netz­verknüpfungs­punkte Wein­heim im Rhein-Neckar-Kreis und Daxlanden in Karlsruhe. Der Korridor verläuft von Weinheim aus zunächst an Heddesheim und Ilvesheim vorbei zum Netz­verknüpfungs­punkt G380 in Mannheim. Von dort verläuft er auf einer Strecke von rund 18 Kilo­metern weiter nach Süden, vorbei an Brühl und Ketsch. Hockenheim umgeht der vorgeschlagene Trassen­korridor westlich, bevor er das Umspannwerk Alt­luß­heim im Rhein-Neckar-Kreis erreicht. Von Altlußheim aus verläuft er für rund sechs Kilometer in südlicher Richtung und quert zwischen Altlußheim und Wag­häusel die Wagbach­niederung. Ab Waghäusel ver­läuft er in südwestlicher Richtung, bis er kurz vor dem Kraft­werks­gelände Philipps­burg nach Süden abbiegt. Von der Bundesstraße 36 wird ein Verlauf in westliche Richtung zwischen Eggen­stein und Leopolds­hafen hindurch und danach wieder in Richtung Süden vor­geschlagen. An­schließend verläuft der Korridor in süd­westlicher Richtung, entlang der Raffinerie­anlagen nörd­lich von Karlsruhe und des Knielinger Sees, über den Rheinhafen Karlsruhe bis zum Um­spann­werk Daxlanden.

Stand: 20. April 2020