BBPlG, Vorhaben 19: Urberach – Pfungstadt – Weinheim – Punkt G380 – Altlußheim – Daxlanden

Aktuell werden im Großraum Frankfurt/Karlsruhe Leitungen auf der Spannungs­ebene 220 kV betrieben. Im Rahmen des Vorhabens 19 soll die großräumige Um­stellung vom 220-kV-Betrieb auf den 380-kV-Betrieb erfolgen.

Steckbrief

Vorhaben­träger:Amprion, TransnetBW
Länder:Hessen (HE), Baden-Württemberg (BW)
verfahrens­führende Behörde:Bundesnetzagentur
Technik:Wechselstrom
Spannung:380 kV
Typ:Neubau in neuer Trasse, Neubau in bestehender Trasse, Zubeseilung
gesetzliche Grundlage:BBPlG
Kenn­zeich­nungen:länderübergreifend
Trassen­länge:etwa 136 km (VTK)
Gesamt­inbetrieb­nahme:geplant für 2023

möglicher Trassenverlauf der Leitung Urberach – Pfungstadt – Weinheim – Punkt G380 – Altlußheim – Daxlanden (BBPlG-Vorhaben 19)

Streckenverlauf

Das Vorhaben soll über eine Länge von etwa 136 Kilo­metern die Netz­verknüpfungs­punkte Urberach in der Stadt Rödermark (HE) und Daxlanden in Karlsruhe (BW) verbinden. Der bisher vorgeschlagene beziehungsweise festgelegte Trassenkorridor folgt weitestgehend dem Verlauf bereits bestehender Strom­leitungen. Das Vorhaben 19 besteht aus insgesamt fünf Einzel­maßnahmen. Für die Genehmigung im Rahmen der Bundesfachplanung wurden diese zu zwei (ursprünglich drei) Abschnitten zusammengefasst. Details zu deren Verlauf finden Sie auf den jeweiligen Abschnitts­seiten.

Hintergrund

Das Vorhaben soll die Übertragungskapazität in der durch hohe Lasten geprägten Region Frankfurt/Karlsruhe erhöhen.

Gesetzliche Grundlage für die Hochspannungsleitung Urberach – Daxlanden ist das Bundesbedarfs­plangesetz (BBPlG) vom 31. Dezember 2015, welches auf dem bestätigten Netz­entwicklungs­plan Strom 2024 beruht. Im Bundesbedarfsplan ist das Vorhaben als Nummer 19 aufgelistet, im Netzentwicklungsplan der Über­tragungs­netzbetreiber als Projekt 47. Das Vorhaben war bereits in der alten Fassung des BBPlG enthalten.

Stand: 27. September 2019