BBPlG, Vorhaben 44: Lauchstädt – Wolkramshausen – Vieselbach
Abschnitt Süd: Wolkramshausen – Vieselbach

Aufgrund der Corona-Pandemie führt die Bundes­netzagentur die Antrags­konferenz als schriftliches Verfahren durch.

Verlauf der Bundesfachplanung

Akteur: Vorhabenträger Antrag auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG)

Der Vorhabenträger 50Hertz hat am 5. Februar 2020 bei der Bundes­netzagentur einen Antrag auf Bundes­fach­planung eingereicht. Er schlägt darin einen Trassen­korridor vor, durch den die spätere Trasse verlaufen könnte, sowie mehrere ebenfalls in Frage kommende Alter­nativen. Der genaue Trassenverlauf wird in einem späteren Verfahrens­schritt (Plan­feststellung) bestimmt.

Antragsunterlagen

Sie können den gesamten Antrag inklusive aller Anhänge auch in einer Zipdatei (144 MB) herunterladen.

Akteur: Öffentlichkeit Antragskonferenz (§ 7 NABEG)

Aufgrund der Corona-Epidemie musste die für den 24. März 2020 vorgesehene Antragskonferenz in Erfurt entfallen. Um das Verfahren nicht unnötig zu ver­zögern, legte die Bundes­netzagentur daher am 26. Mai 2020 zunächst einen vor­läufigen Untersuchungs­rahmen fest. Bei dessen Erstellung wurden bereits Hin­weise von Trägern öffentlicher Belange, Vereinigungen und der Öffentlichkeit berück­sichtigt.

Um alle relevanten Belange ermitteln zu können, führt die Bundes­netz­agentur nun auf Grund­lage des Planungs­sicher­stellungs­gesetzes (PlanSiG) die Antrags­konferenz als schrift­liches Verfahren gemäß § 5 Abs. 6 PlanSiG durch. Die Bundes­netz­agentur gibt damit Gelegen­heit zur elektro­nischen oder schrift­lichen Stellung­nahme ins­besondere zu Gegen­stand, Umfang und Methoden der Unter­lagen nach § 40 des Gesetzes über die Umwelt­verträglich­keits­prüfung (UVPG) sowie sonstigen für die Bundesfachplanung erheblichen Fragen.

Auf der Grund­lage des Antrags und der einge­gangenen Stellung­nahmen legt die Bundes­netz­agentur den end­gültigen Unter­suchungs­rahmen für die Bundes­fach­planung fest. Sie bestimmt darin den erforder­lichen Inhalt der Unter­lagen, die der Vorhabenträger nach § 8 NABEG ein­zureichen hat. Die Gelegen­heit zur Stellung­nahme dient zeit­gleich als Besprechung im Sinne des § 39 Abs. 4 S. 2 UVPG.

Die zum vorläufigen Unter­suchungs­rahmen bis zum 7. April 2020 bereits an die Bundes­netz­agentur über­mittelten Hinweise und Stellung­nahmen werden berück­sichtigt. Eine erneute Zusendung ist nicht er­forderlich.

Schriftliche und elektronische Stellungnahmen können bis zum 3. August 2020 per E-Mail an vorhaben44@bnetza.de oder schriftlich an die Bundes­netzagentur, Referat 805, Postfach 8001, 53105 Bonn gerichtet werden.

Informationen zum Umgang der Bundesnetzagentur mit personenbezogenen Daten können Sie den Datenschutz­informationen entnehmen.

Weiterer Ablauf

Im Anschluss an die Beteiligungsphase wird die Bundes­netzagentur einen Unter­suchungs­rahmen festlegen und den Inhalt der von 50Hertz einzu­reichenden Unter­lagen bestimmen.

Stand: 3. Juli 2020