Viking Link

Die Unternehmen National Grid Viking Link und Energinet planen gemeinschaft­lich die Verlegung und den Betrieb der Verbindungs­leitung Viking Link zwischen Bicker Fen in der englischen Graf­schaft Lincolnshire und Revsing im südlichen Jütland (Däne­mark). Das Vorhaben umfasst den Bau je einer Strom­richter­station in beiden Ländern, das Verlegen von Untersee- und Erdkabeln zwischen diesen Stationen und das Anbinden der Stationen an die jeweiligen Umspann­werke per Erdkabel.

Das Projekt hat gemäß der Verordnung zu Leitlinien für die europäische Energie­infrastruktur (TEN-E-Verordnung, EU 347/2013) den Status eines Vorhabens von gemein­samem Interesse (PCI) erlangt (Nummer 1.14). Da etwa 30 km des HGÜ-Unterseekabels innerhalb der deutschen aus­schließ­lichen Wirtschaftszone (AWZ) verlaufen sollen, sind für die Prüfung und Genehmigung auch deutsche Behörden zuständig.

Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Bundesnetzagentur als One-Stop-Stop hat in Zusammenarbeit mit dem Bundes­amt für See­schiff­fahrt und Hydrographie (BSH) und dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen (LBEG) die Voll­ständigkeit der Antrags­unterlagen am 28. Juni 2017 bestätigt. Die Antragsunterlagen lagen vom 21. Juli bis zum 18. August 2017 in Hamburg aus. Bis zum 1. September 2017 hatten Personen und Vereinigungen die Möglichkeit, sich zu den Antragsunterlagen zu äußern.

Entscheidung

Das LBEG hat am 15. Dezember 2017 die Genehmigung nach § 133 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BBergG erteilt.

Das BSH hat am 29. März 2019 die Genehmigung nach § 133 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BBergG erteilt.

Die Bundesnetzagentur hat daraufhin am 29. März 2019 die umfassende Ent­scheidung nach Artikel 8 Abs. 3 lit. c TEN-E-Verordnung getroffen. Damit ist das Genehmigungs­verfahren für das Vorhaben Viking Link abgeschlossen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website der Vorhabenträger unter www.viking-link.de.

Stand: 29. März 2019