Landschaft

Landschaften sind Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie dienen der Erholung und erzeugen bei vielen Menschen ein Heimat- und Zugehörigkeits­gefühl. Freileitungsmasten werden für die Landschaft häufig als störend empfun­den, weil sie mitunter schon von weitem zu sehen sind. Allerdings sind auch Erd­kabel­trassen mitunter sichtbar.

Blumenwiese vor einem Wald. Foto: Bundesnetzagentur

Freileitungen

Freileitungsmasten sind weit erkennbare technische Objekte. Sie können vor allem die Sicht stören und in ihrer Reihung als landschaftszerschneidend empfun­den werden. Wie stark sie die Landschaft beeinträchtigen, wird zum Teil ganz unter­schiedlich wahrgenommen – je nach Höhe der Masten, ihrer Lage im Raum und der Ausstattung der Umgebung. Die Nah- und Fernwirkungen einer Stromtrasse sind auch davon abhängig, ob sie zum Beispiel durch eine weite Ebene, eine Hügel­land­schaft, einen Gebirgszug oder eine baum- und strauchreiche Landschaft verläuft. Die Trassenführung sollte daher immer an den Landschaftstyp angepasst sein.

Erdkabel

Erdkabel wirken sich vor allem während der Bauphase auf das Landschaftsbild aus, da die Baustellen viel Fläche um die eigentliche Kabeltrasse herum in Anspruch nehmen. Dauerhaft sichtbar bleiben Erdkabeltrassen zum Beispiel, wenn sie durch einen Wald führen. Da ihr sogenannter Schutzstreifen von tiefwurzelnden Gehölzen freigehalten werden muss, bleibt dauerhaft eine Schneise im Pflanzenbestand und somit in der Landschaft zu erkennen.

Was versteht man unter Landschaftsbild?

Unter dem Begriff Landschaftsbild wird gemeinhin die äußere, mit allen Sinnen wahr­nehmbare Erscheinung von Natur und Landschaft verstanden. Diese Eindrücke werden von jedem Menschen unterschiedlich wahrgenommen. Dabei werden zahl­reiche Informationen zu einem persönlichen Gesamtbild verknüpft. Um Land­schaft als Schutzgut zu erfassen, werden Faktoren wie Vielfalt, Schönheit, Eigenart und Seltenheit der Landschaft beurteilt, die allerdings schwer zu verallgemeinern sind.