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    Ausbaubedarf ermitteln
    Netzentwicklungsplan
    Bundesbedarfsplan

    Netzentwicklungsplan

    Die Übertragungsnetzbetreiber berechnen den Ausbaubedarf für die kommenden zehn bis 15 Jahre. Als Grundlage dafür dient ihnen der Szenariorahmen, den sie zuvor erstellt haben. Das Ergebnis ihrer Berechnungen ist der Netzentwicklungsplan.

    Netzentwicklungsplan der Übertragungsnetzbetreiber

    Die Bundesnetzagentur bestätigt den Netzentwicklungsplan. Das muss nicht im Ganzen passieren. Ausbaumaßnahmen, die sie nicht für notwendig hält, bestätigt sie nicht. Darüber hinaus hält die Bundesnetzagentur mögliche Umweltbelastungen in einem Umweltbericht fest. Bürger, Verbände und Behörden können sich beim Netzentwicklungsplan und der Umweltprüfung einbringen.

    Netzentwicklungsplan 2021-2035

    Die Bundesnetz­agentur hat den über­arbeiteten Entwurf des Netzentwicklungs­plans 2021-2035 geprüft. Den hatten die Übertragungsnetz­betreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW am 26. April 2021 vorgelegt. Nun beteiligt die Bundesnetz­agentur die betroffenen Behörden sowie die Öffentlichkeit. Erst dann bestätigt sie den Netz­entwicklungs­plan. Parallel arbeitet die Bundes­netzagentur am Umweltbericht. Zuvor hatte sie bereits den Szenariorahmen 2021-2035 genehmigt.

    Den ersten Entwurf des Netzentwicklungs­plans hatten die Übertragungsnetz­betreiber am 29. Januar 2021 veröffentlicht. Interessierte konnten ihn bis zum 5. März 2021 kommentieren. In den zweiten Entwurf sind bereits Anregungen aus der Öffentlichkeits­beteiligung eingeflossen.

    Weitere Infor­mationen und den ersten Entwurf des Netzentwicklungs­plans finden Sie auf der gemeinsamen Website der Über­tragungs­netz­betreiber: www.netzentwicklungsplan.de

    Ausbau-Maßnahmen

    Die Bundesnetzagentur geht derzeit davon aus, die meisten der beantragten Maßnahmen zu bestätigen. Ein Großteil davon ist als Verstärkung bereits bestehender Verbindungen geplant. Trotz innovativer Technikansätze und der Berücksichtigung von Netzoptimierungsmaßnahmen (wie dem sogenannten Freileitungsmonitoring) ist der zusätzliche Netzausbau erforderlich. Nur so kann das Ziel der Bundesregierung erreicht werden.

    Offshore-Anbindungssysteme

    Der NEP 2021-2035 ermittelt nach den Vorgaben des Flächenentwicklungsplans (FEP) die erforderlichen Offshore-Anbindungssysteme einschließlich der jeweiligen Inbetriebnahmejahre und landseitigen Netzverknüpfungspunkte. Diese gelten als erforderlich für die Anbindung von Offshore-Windparks. Das Ziel, bis zum Jahr 2040 Offshorewindparks von insgesamt 40 GW anzubinden, wird voraussichtlich ermöglicht.

    Öffentlichkeitsbeteiligung

    Die Entwürfe des Umweltberichts und des Netzentwicklungsplans sowie die vorläufigen Prüfungsergebnisse lagen zusätzlich zu ihrer Veröffentlichung auf dieser Seite bis zum 20. September 2021 auch am Standort der Bundesnetzagentur in Bonn aus. Sie konnten bis zum 20. Oktober 2021 zu den Entwürfen Stellung nehmen.

    Die Bundes­netz­agentur wird im Anschluss an die Konsultation die Stellung­nahmen von Behörden veröffentlichen, sofern diese einer Publikation nicht wider­sprochen haben. Sonstige Stellung­nahmen werden nur veröffentlicht, wenn ihre Verfasser im Online­formular einer vollständigen Veröffentlichung ausdrücklich zugestimmt haben.

    Informationstage

    Auch in diesem Jahr hat die Bundesnetzagentur wieder Informationsveranstaltungen zur Bedarfsermittlung durchgeführt. Ziel war es, einen möglichst breiten Dialog mit der Öffentlichkeit zu führen über die Notwendigkeit des Stromnetzausbaus.

    Weitere Informationen zu den Informationstagen finden Sie hier.

    Die vorherigen Netzentwicklungspläne, Entwürfe und weitere Dokumente können Sie im Archiv herunterladen.

    Weitere Informationen

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